﻿<<TAG_1>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NDer Erfolg der von den Osmanen unterstützten Senussi bei ihrem Aufstand in Ostlibyen könnte unsere Position in Ägypten gefährden. %N%NUm diese Gefahr zu bannen, wird empfohlen, die Western Desert Force ins Leben zu rufen, damit Westägypten vor feindlichen Aktivitäten geschützt werden kann. %N%NWollen Sie die Bildung dieser Einheit im ägyptischen Alexandria für 75 MPP, verteilt auf 3 Runden zu je 25 MPP, autorisieren?
<<TAG_2>>= Bildung der Western Desert Force
<<TAG_3>>= Bis zur Eroberung Libyens durch Italien im Jahr 1911 gehörte das Territorium zum Osmanischen Reich. Die Senussi pflegten weiterhin enge Beziehungen zu den Osmanen und erhoben sich gegen die italienischen Besatzer, als Italien im Jahr 1915 in den Krieg eintrat. %N%NDa sich die mit Guerillataktiken erfahrenen und von den Osmanen unterstützten Senussi gegen Mitte des Ersten Weltkriegs für die Briten und Italiener als Dorn im Auge erwiesen, wäre es wahrscheinlich am besten, mit "JA" die Western Desert Force aufzustellen, um den Senussi etwas entgegensetzen zu können.
<<TAG_4>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NDie USA sind in den Krieg eingetreten, wenngleich die militärische Stärke und der Verteidigungsetat des Landes als äußerst bescheiden einzustufen sind. %N%NEs wäre ratsam, die USA finanziell zu unterstützen, um den Einsatz amerikanischer Truppen in Europa zu beschleunigen. %N%NMöchten Sie die Streitkräfte der USA mit 500 MPP, verteilt auf 10 Runden zu je 50 MPP, finanziell unterstützen?
<<TAG_5>>= Finanzielle Unterstützung der USA
<<TAG_6>>= Sowohl die Briten als auch die Franzosen unterstützten ihre neuen Verbündeten beim Aufbau ihrer Streitkräfte für den Einsatz in Europa. %N%NDies trug dazu bei, dass die US-Streitkräfte schneller ins Kampfgeschehen eingreifen konnten und an einigen der entscheidenden Schlachten des Jahres 1918 beteiligt waren, darunter die Schlacht im Wald von Belleau und die Zerschlagung des Frontvorsprungs bei Saint-Mihiel. %N%NZieht man das Potenzial der USA in Betracht, wäre es grundsätzlich das Beste, "JA" zu sagen, damit die US-Truppen schon bald in Europa an unserer Seite kämpfen können.
<<TAG_7>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NDie Anzahl tauglicher Männer, die sich freiwillig zur Armee melden, nimmt ab, was dazu führen könnte, dass wir die fürs kommende Jahr zu erwartenden Verluste nicht ausgleichen können. %N%NEs wurde bereits vorgeschlagen, die Wehrpflicht einzuführen, um alle kampftauglichen Männer einberufen zu können, die bisher gezögert haben, beherzt vorzutreten und für unser Land zu kämpfen. %N%NDie Einführung der Wehrpflicht würde in 3 neuen Infanteriekorps resultieren, allerdings hätte diese unpopuläre Entscheidung Streiks zur Folge, die unsere Wirtschaft schwächen würden. %N%NMöchten Sie die Wehrpflicht einführen, um unsere Truppenstärke zu erhöhen?
<<TAG_8>>= Keine(r/s)
<<TAG_9>>= %N%NDie Einführung der Wehrpflicht wird unsere Armee um drei neue Korps verstärken, jedoch in gewissen Abständen: Erst werden alleinstehende Männer eingezogen, dann verheiratete Männer und schließlich auch Facharbeiter. %N%NDie Einberufungswellen werden zeitlich so optimal wie möglich aufeinander abgestimmt sein, um zu vermeiden, dass die Wirtschaft signifikant geschwächt wird. %N%NDie Einführung der Wehrpflicht wird in der Industrie zweifellos zu Unruhen führen, da die letzten verbliebenen Fachkräfte mit Frauen, Kindern und ungelernten Arbeitern zurechtkommen werden müssen. %N%NAber dieser Schritt könnte sich dennoch als lohnend erweisen, da die Truppenstärke der Streitkräfte dadurch merklich erhöht wird.
<<TAG_10>>= Das Vereinigte Königreich führt die Wehrpflicht ein
<<TAG_11>>= %N%N%N%BKriegsminister %N%BLord %BKitchener %N%NDie indische Armee kann zügig ein Infanterie- und ein Kavalleriekorps für den Einsatz in Frankreich als indische Expeditionsstreitmacht bereitstellen. %N%NDie Infanterie kann bald auslaufen, die Kavallerie hingegen wird einige Monate verzögert eintreffen. %N%NMöchten Sie, dass diese indische Expeditionsstreitmacht direkt nach Marseille in Südfrankreich verschifft wird, wo dann erste Truppen Ende September 1914 eintreffen werden ("JA")? %N%NOder möchten Sie die Truppen bereits zu einem etwas früheren Zeitpunkt in Ägypten anlegen lassen ("NEIN")?
<<TAG_12>>= Vier indische Divisionen – zwei Infanterie- und zwei Kavalleriedivisionen – wurden 1914 nach Europa entsandt, um bei der Verteidigung Frankreichs und Belgiens zu helfen. %N%NIm Herbst des Jahres 1915 wurde die Infanterie nach Mesopotamien verlegt, wohingegen die Kavallerie an der Westfront stationiert blieb, um 1916 in der Offensive an der Somme und 1917 in der Schlacht von Cambrai zu kämpfen.
<<TAG_13>>= Aufbruch indischer Kampfverbände nach Europa
<<TAG_14>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NDer portugiesische Botschafter hat finanzielle Unterstützung erbeten, damit ein portugiesisches Expeditionskorps für den Kampf an der Westfront gebildet werden kann. %N%NWenn wir Ausrüstung bereitstellen und für die Ausbildung sorgen, sichert uns Portugal die Soldaten zu. %N%NSollen wir Portugal für 75 MPP, verteilt auf 5 Runden zu je 15 MPP, Ausrüstung liefern und Truppen ausbilden, um ein Korps bilden zu können ("JA"), oder sollen wir das Gesuch ablehnen ("NEIN")?
<<TAG_15>>= Ausrüsten des portugiesischen Korps
<<TAG_16>>= Die portugiesischen Truppen kämpften an der Westfront und hatten das Pech, bei der Offensive unter dem Decknamen "Georgette" im April 1918 die volle Wucht des feindlichen Angriffs abzubekommen. Bereits am ersten Tag der Offensive erlitten sie hohe Verluste. %N%NFalls Sie sich für "JA" entscheiden, wird im März 1917 ein vollwertiges portugiesisches Korps bei Lagos in Portugal aufgestellt.
<<TAG_17>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NDas Arabien-Büro des Außenministeriums informierte uns darüber, dass Großscharif Hussein, der Emir von Mekka, sich schriftlich an Sir Henry McMahon, den Hochkommissar für Ägypten, gewandt hat, um ihm ein Bündnis zu offerieren. %N%NDer Scharif sicherte ihm zu, sich gegen die Osmanen zu erheben, wenn er im Gegenzug finanzielle und materielle Unterstützung erhält. %N%NMöchten Sie für 150 MPP, verteilt auf 5 Runden zu je 30 MPP, die Entsendung eines jungen Offiziers namens T. E. Lawrence autorisieren, um einen Aufstand der Araber zu forcieren?
<<TAG_18>>= Finanzierung eines Aufstands der Araber
<<TAG_19>>= Die Ereignisse, die auf die Arabische Revolte folgten, trugen zum Niedergang des Osmanischen Reiches bei und dienten als Inspiration für den international bekannten Film "Lawrence von Arabien" aus dem Jahr 1962 mit Peter O'Toole in der Rolle des T. E. Lawrence. %N%NEs kann einige Zeit dauern, bis die Revolte weitreichende Konsequenzen nach sich zieht, aber wenn Sie sich für "JA" entscheiden, eröffnen Sie damit eine neue Front im Krieg gegen die Osmanen, wodurch für das Osmanische Reich eine angespanntere Ressourcenlage entsteht. Ihre Entscheidung würde somit dazu beitragen, den Weg für den Sieg im Nahen Osten zu ebnen.
<<TAG_20>>= %N%N%N%BKriegsminister %N%BLord %BKitchener %N%NDas Australian and New Zealand Army Corps (ANZAC) ist bereit, nach Europa verschifft zu werden, und Sie müssen hinsichtlich des Zielorts eine Entscheidung treffen. %N%NDie Präsenz des deutschen Pazifikgeschwaders könnte zwar zu einer verzögerten Ankunft führen, aber wenn alles nach Plan verläuft, sollte das ANZAC Mitte Dezember Europa erreichen. %N%NBei den Truppen handelt es sich ausschließlich um Freiwillige, die voller Enthusiasmus darauf warten, zur Tat schreiten zu können. %N%NMöchten Sie, dass sie direkt nach Bristol im Westen Englands gebracht werden ("JA") oder sollen die Schiffe etwas früher in Ägypten anlegen ("NEIN")?
<<TAG_21>>= Das ANZAC war erst bei der Halbinsel Gallipoli und später an der Westfront im Einsatz. Seine leichte Kavallerie spielte im Nahen Osten eine wichtige Rolle, allen voran bei Beerscheba im Jahr 1917. %N%NDie ANZAC-Truppen galten als zähe Kämpfer, waren aber auch für ihre Disziplinlosigkeit und Abneigung gegenüber den althergebrachten militärischen Hierarchien bekannt. Sie hatten ihren eigenen Kopf und wollten lieber unter sich bleiben, als sich auf ihre Pendants bei der britischen Armee einzulassen. %N%NNach wie vor wird in Australien und Neuseeland jährlich der ANZAC Day als Gedenktag gefeiert und die Taten der Soldaten leben in mehreren Filmen und Serien wieder auf, beispielsweise in der Miniserie %V"Anzacs" aus dem Jahr 1985, im Film %V"Gallipoli" aus dem Jahr 1981 und im Film %V"The %VLighthorsemen" aus dem Jahr 1987.
<<TAG_22>>= Die ANZACs auf dem Weg nach Europa
<<TAG_23>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NAngesichts der Wahrscheinlichkeit eines Krieges mit dem Osmanischen Reich müssen Maßnahmen ergriffen werden, damit wir den Zugang zu unseren Ölfeldern von Abadan bei Basra nicht verlieren. %N%NEs gibt einen Plan, nach dem die indische Armee mit ihren Truppen Basra und die Ölfelder von Abadan erobern soll, sobald der Krieg mit den Osmanen ausbricht. %N%NDie Vorbereitung einer solchen Streitmacht würde 100 MPP kosten, verteilt auf 2 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie, dass die indische Armee eine solche Streitmacht für die Eroberung Basras vorbereitet?
<<TAG_24>>= Indische Truppen haben Basra 1914 im Sturm genommen und sich die Ölfelder sowie die Stadt gesichert. %N%NEs wäre ein Fehler, zu diesem Vorhaben nicht "JA" zu sagen, denn auf diese Weise würde vielleicht auch eine neue Front gegen die Osmanen eröffnet werden, und hoffentlich würde sich so auch ein Teil der osmanischen Truppen vom Angriff auf unsere Stellungen in Ägypten ablenken lassen.
<<TAG_25>>= Die Eroberung Basras
<<TAG_26>>= Das Vereinigte Königreich erobert das osmanische Schlachtschiff Sultan Osman I.
<<TAG_27>>= %N%N%N%BErster %BLord %Bder %BAdmiralität %N%BWinston %BChurchill %N%NDeutsche Marineeinheiten, die gerade im Pazifik und im Südatlantik operieren, schaden unserem Handel und unseren Einkünften. %N%NNachdem das Geschwader von Konteradmiral Cradock vor Coronel besiegt wurde, sind die Forderungen nach Maßnahmen gegen diese Einheiten lauter geworden. %N%NFür eine schnelle Lösung dieses Problems wird empfohlen, den %VSchlachtkreuzer Invincible in den Südatlantik zu schicken, um dem Geschwader des Grafen von Spee die Stirn zu bieten. Andernfalls wird das Schiff in Plymouth stationiert. %N%NMöchten Sie die %VInvincible in den Südatlantik schicken ("JA") oder sie stattdessen in Plymouth einsetzen ("NEIN")?
<<TAG_28>>= Wenn Sie "JA" dazu sagen, die %VInvincible in den Südatlantik zu schicken, und wenn sie den Einsatz übersteht, wird sie danach in das Vereinigte Königreich zurückkehren, um der Grand Fleet weitere Dienste zu leisten, und von Spee wird unseren Handel nicht mehr stören. %N%NEs besteht jedoch eine Chance von 30%, dass sie bei dem Einsatz stark beschädigt wird. In diesem Fall wird sie wohl nicht ins Vereinigte Königreich zurückkehren – und selbst wenn sie es schafft, wird sie höchstwahrscheinlich repariert werden müssen. %N%NTrotz dieses Risikos sollten Sie die %VInvincible entsenden, um dieser Bedrohung für unsere Wirtschaft zu begegnen, zumal Untätigkeit unsere nationale Moral um 500 Punkte verringern würde, während ein Sieg über von Spee unsere nationale Moral um 500 Punkte erhöhen würde.
<<TAG_29>>= Das Vereinigte Königreich schickt einen Flottenverband in den Einsatz gegen von Spee
<<TAG_30>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NDer Beitritt des Osmanischen Reiches zu den Mittelmächten könnte unsere Position in Ägypten gefährden. %N%NAm besten würde sie sich dadurch festigen lassen, dass General Sir Ian Hamilton das Kommando in Ägypten erhält. %N%NDie logistische Unterstützung, die General Hamilton benötigen würde, um in Alexandria eine HQ-Einheit zu bilden, würde 100 MPP kosten, verteilt auf 2 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie Hamilton zum Kommandanten der Mediterranean Expeditionary Force ernennen ("JA")?
<<TAG_31>>= Die Stationierung von General Hamilton
<<TAG_32>>= Sir Ian Hamilton ist ein erfahrener Offizier, der im Burenkrieg gute Dienste geleistet hat und zweimal für das Viktoriakreuz empfohlen wurde. %N%NEs könnte von entscheidender Bedeutung sein, ihn zum Kommandanten unserer Streitkräfte in Ägypten zu ernennen, wenn wir verhindern wollen, dass der Feind Ägypten erobert. Darum wird empfohlen, dass Sie sich für "JA" entscheiden.
<<TAG_33>>= General Hamilton zum Kommandanten der Mediterranean Expeditionary Force ernannt
<<TAG_34>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NItalien steht unter starker Bedrohung der Mittelmächte. %N%NLaut dem Chef des Imperialen Generalstabs sollten wir den Earl of Cavan entsenden, um unsere Verbündeten aufzubauen und das Kommando über italienische Einheiten zu übernehmen. %N%NDie logistische Unterstützung, die der Earl of Cavan für die Einrichtung seines Stabes in Genua benötigen würde, würde 150 MPP kosten, verteilt auf 3 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie den Earl of Cavan zum Kommandanten über Einheiten der italienischen Armee ernennen?
<<TAG_35>>= Stationierung des Earl of Cavan in Italien
<<TAG_36>>= Der Earl of Cavan diente zunächst im Zweiten Burenkrieg und stieg dann zum Generalleutnant auf, der das Kommando über ein Korps innehat. %N%NMit seiner Entsendung ins italienische Hauptquartier ("JA") würden die Italiener eine zusätzliche HQ-Einheit erhalten. Zudem würde die nationale Moral Italiens um 2.000 Punkte steigen. %N%NCavan galt als möglicher Nachfolger Haigs als Oberbefehlshaber der British Expeditionary Force in Frankreich, und während seines späteren Kommandos in Italien führte er die Entente-Truppen 1918 dort zum Sieg. %N%NNach dem Krieg wurde er Chef des Imperialen Generalstabs, und diese Position hatte er vier Jahre lang inne, bevor er 1926 im Alter von 60 Jahren in den Ruhestand ging.
<<TAG_37>>= %N%N%N%BErster %BLord %Bder %BAdmiralität %N%BWinston %BChurchill %N%NUm die Größe unserer Seestreitkräfte zu erhöhen und unsere Überlegenheit gegenüber Deutschland zu sichern, wird empfohlen, die derzeit im Vereinigten Königreich gebauten osmanischen Schiffe zu beschlagnahmen und in die Royal Navy aufzunehmen. %N%NWenn Sie dem zustimmen, wird die Royal Navy das Schlachtschiff %VSultan %VOsman %VI. kapern und es in %VAgincourt umbenennen. %N%NIn diesem Fall könnte das Schiff ab September für den aktiven Dienst bereitstehen. %N%NMöchten Sie die %VSultan %VOsman %VI. für die Royal Navy kapern ("JA")? %N%NOder möchten Sie die %VSultan %VOsman %VI. lieber an die Osmanische Marine ausliefern ("NEIN")?
<<TAG_38>>= Wenn Sie "JA" sagen, verärgern Sie damit zweifellos die Osmanen und rücken sie um 10 bis 15% in Richtung der Mittelmächte. %N%NAllerdings würden Sie damit nicht nur unsere Stärke erhöhen, sondern uns auch davor bewahren, diesem Schiff zu einem späteren Zeitpunkt im Kampf gegenüberzustehen. %N%NEine Auslieferung der %VSultan %VOsman %VI. hingegen würde die Osmanen um 25 bis 35% in Richtung Entente bewegen, was einen möglichen Konflikt mit den Osmanen erheblich verzögern könnte. %N%NLeider würde dies wiederum die Russen verärgern, denn die Auslieferung dieses Schlachtschiffs hätte erhebliche Auswirkungen auf die Kräfteverhältnisse im Schwarzen Meer und die nationale Moral der Russen würde sich um 2.000 Punkte verringern.
<<TAG_39>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NUnsere Agenten haben geheime Gespräche mit den Italienern geführt und berichten, dass die Italiener daran interessiert sind, in den Krieg einzutreten, dafür aber eine beträchtliche finanzielle Unterstützung benötigen. %N%NDie italienischen Vertreter fordern 200 MPP, verteilt auf 4 Runden zu je 50 MPP. %N%NUnsere Zusage würde die Bereitschaft Italiens zum Kriegseintritt stärken und gleichzeitig die Kampfkraft der italienischen Armee verbessern. %N%NMöchten Sie diese Zahlung an Italien autorisieren?
<<TAG_40>>= Für Italien
<<TAG_41>>= Im Rahmen des im April 1915 unterzeichneten Londoner Vertrags verpflichtete sich Italien, im darauffolgenden Monat in den Krieg einzutreten – als Gegenleistung für Zahlungen aus dem Vereinigten Königreich und Gebietszusicherungen in Österreich-Ungarn. %N%NSo wurde Italien aus seiner halbherzigen Mitgliedschaft im Dreibund herausgekauft und verzichtete für die Möglichkeit, die begehrten Städte Trient und Triest zu erobern, auf seine Neutralität. %N%NFür Österreich-Ungarn würde die Öffnung einer neuen Front nach Westen zu einer noch angespannteren Versorgungslage führen, sodass empfohlen wird, "JA" dazu zu sagen.
<<TAG_42>>= Geheime Gespräche mit italienischen Diplomaten in London
<<TAG_43>>= Mobilisierung der British Expeditionary Force
<<TAG_44>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NFür eine bessere Kriegsführung gegen das Osmanische Reich wird empfohlen, die griechische Insel Limnos in der Ägäis zu besetzen, um uns eine nützliche Basis in der Nähe der Dardanellen zu sichern. %N%NDie Kosten für die Besetzung der Insel durch eine Marineinfanterieeinheit, die dann auch für eine Landung in den Dardanellen genutzt werden könnte, würden sich auf 100 MPP belaufen, verteilt auf 2 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie den Einsatz einer Marineinfanterieeinheit auf der Insel Limnos autorisieren?
<<TAG_45>>= Besetzung der Insel Limnos
<<TAG_46>>= Hier "JA" zu sagen könnte sich als nützlich erweisen, auch wenn Sie zu diesem Zeitpunkt keine amphibische Invasion in das Osmanische Reich starten wollen, da sich der Feind dadurch bedroht fühlen und seine Truppen eher in der Nähe von Konstantinopel konzentrieren würde. %N%NSie könnten also die osmanischen Streitkräfte schwächen, die im Moment noch für den Kampf an den Grenzen ihres Reiches zur Verfügung stehen, und gleichzeitig die Insel Limnos als Ausgangspunkt für eine Landung irgendwann in der Zukunft nutzen.
<<TAG_47>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NKanada und Neufundland bauen ein kanadisches Expeditionskorps für den Einsatz in Europa auf, aber noch ist diese Streitmacht ziemlich klein und benötigt zusätzliche Ausbildung. %N%NDarum wird vorgeschlagen, die Canadian Expeditionary Force nach England zu schicken, wo sie zum Preis von 50 MPP im Februar 1915 ihre Ausbildung abschließen und ihre volle Stärke erreichen würde. %N%NDie Alternative wäre, diese nicht vollständig vorbereiteten Truppen direkt nach Frankreich zu schicken, wo sie sofort eingreifen könnten. %N%NMöchten Sie die Canadian Expeditionary Force zum Abschließen der Ausbildung nach England schicken ("JA") oder sofort in Frankreich einschiffen ("NEIN")?
<<TAG_48>>= Ausbildung der kanadischen Truppen
<<TAG_49>>= Die Kanadier behaupteten sich ganz ausgezeichnet an der Westfront und spielten in vielen wichtigen Schlachten eine entscheidende Rolle – von der Zweiten Flandernschlacht und der Schlacht bei Arras über Passchendaele und Amiens bis hin zum endgültigen Sieg. %N%NNeufundland gehörte zu diesem Zeitpunkt nicht zu Kanada und entsandte ein eigenes Regiment, das auf der Halbinsel Gallipoli, an der Somme und in späteren Schlachten an der Westfront zum Einsatz kam. %N%NMit "JA" veranlassen Sie, dass diese Einheit angemessen ausgebildet wird. Wenn Sie sich hingegen für "NEIN" entscheiden, erreicht sie Frankreich vollkommen unvorbereitet und wird ohne Verstärkung womöglich problemlos vernichtet.
<<TAG_50>>= Kanadische und neufundländische Truppen auf dem Weg nach Europa
<<TAG_51>>= %N%N%N%BKriegsminister %N%BLord %BKitchener %N%NMittlerweile sind weitere Truppen aus Australien und Neuseeland bereit für den Einsatz in Europa. Es steht nur noch eine Entscheidung über ihr endgültiges Ziel aus. %N%NMöchten Sie, dass die Truppen direkt ins westenglische Bristol verschifft werden ("JA"), oder möchten Sie, dass sie etwas früher in Ägypten von Bord gehen ("NEIN")?
<<TAG_52>>= Das II. ANZAC-Korps wurde Anfang 1916 in Ägypten gebildet und dann an die Westfront geschickt, wo es 1917 an der Schlacht bei Messines teilnahm. %N%NIm Dezember desselben Jahres schlossen sich seine australischen Divisionen dem neuen Australischen Korps an, während sich seine britischen Truppen zum XXII. Korps der britischen Armee formierten.
<<TAG_53>>= Das II. ANZAC-Korps sticht in See
<<TAG_54>>= %N%N%N%BKriegsminister %N%BLord %BKitchener %N%NBisher haben nur kleine Einheiten der australischen Kavallerie als Teil des ANZAC-Korps ins Kriegsgeschehen eingegriffen, aber sie haben sich im Kampf hervorragend geschlagen. Darum wird nun vorgeschlagen, diese Einheiten in Ägypten zu einem größeren Verband auszubauen. %N%NDie Bildung dieser "Australian Light Horse"-Einheit würde uns 200 MPP kosten, verteilt auf 4 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie die Bildung dieser Einheit autorisieren?
<<TAG_55>>= Australian Light Horse
<<TAG_56>>= Die "Australian Light Horse"-Einheit spielte eine entscheidende Rolle bei der Eroberung Palästinas, das unter der Kontrolle des Osmanischen Reiches stand, vor allem in Beerscheba. Die Umgestaltung dieser Einheit zu einem Kavalleriekorps sollte auch Ihnen in diesem Krieg Vorteile bringen.
<<TAG_57>>= %N%N%N%BKriegsminister %N%BLord %BKitchener %N%NBisher haben nur kleine Einheiten der australischen Kavallerie als Teil des ANZAC-Korps ins Kriegsgeschehen eingegriffen, aber sie haben sich im Kampf hervorragend geschlagen. Darum wird nun vorgeschlagen, diese Einheiten im Vereinigten Königreich zu einem größeren Verband auszubauen. %N%NDie Bildung dieser "Australian Light Horse"-Einheit würde uns 200 MPP kosten, verteilt auf 4 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie die Bildung dieser Einheit autorisieren?
<<TAG_58>>= Die "Australian Light Horse"-Einheit spielte eine entscheidende Rolle bei der Eroberung Palästinas, das unter der Kontrolle des Osmanischen Reiches stand, vor allem in Beerscheba. Da sich Ägypten jedoch noch immer in den Händen des Feindes befindet, haben wir keine andere Wahl, als die Einheit im Vereinigten Königreich zu einem Kavalleriekorps umzuformen. %N%NDieses Kavalleriekorps kann dann dort eingesetzt werden, wo es am effektivsten wäre.
<<TAG_59>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NDer griechische Premierminister Eleftherios Venizelos will Griechenland an unserer Seite in den Krieg führen, und dafür hat er vor, in Thessaloniki ein Komitee für Nationale Verteidigung ins Leben zu rufen. %N%NEs wird daher dringend empfohlen, Venizelos zu unterstützen, denn mit seinem Erfolg wären wir in der Lage, Thessaloniki als Basis für einen Vorstoß gen Serbien oder in Richtung Konstantinopel zu nutzen. %N%NDie Kosten für die Unterstützung der venizelistischen Bewegung zur Machtergreifung in Thessaloniki würden sich sowohl für das Vereinigte Königreich als auch für Frankreich auf jeweils 100 MPP belaufen, verteilt auf 2 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie Venizelos bei seinen Plänen unterstützen, mit Griechenland der Entente beizutreten?
<<TAG_60>>= Unterstützung für Venizelos
<<TAG_61>>= Für die erfolgreiche Umsetzung seines Plans ist Venizelos auf britische und französische Unterstützung angewiesen. %N%NDa der griechische König das Deutsche Reich unterstützt, könnte ein Scheitern dieses Plans sogar dazu führen, dass Griechenland an der Seite der Mittelmächte in den Krieg eintritt. Darum sollten Sie sich für ein "JA" entscheiden. %N%NWenn Sie "JA" sagen, müssen Frankreich und das Vereinigte Königreich jeweils 100 MPP zahlen. %N%N%N%BHinweis: Abgesehen von den venizelistischen Verbänden, die im Falle einer erfolgreichen Erhebung in Thessaloniki gebildet werden, wird weder die griechische Armee noch die Marine eine entscheidende Rolle in diesem Krieg spielen – es sei denn, es kommt zu einer Invasion in Griechenland.
<<TAG_62>>= %N%N%N%BErster %BLord %Bder %BAdmiralität %N%BWinston %BChurchill %N%NAngesichts unserer ernsten Lage auf dem Kontinent könnten wir mit überschüssigen Männern der Royal Navy eine Royal Naval Division bilden, um den deutschen Vormarsch zu bremsen. %N%NDiese Einheit wäre im Kampf natürlich nicht so schlagkräftig wie die reguläre Armee, aber sie könnte vielleicht dennoch eine Rolle spielen. %N%NDie Bildung einer Royal Naval Division würde 50 MPP kosten und sie wäre bei London stationiert. %N%NMöchten Sie die Bildung einer Royal Naval Division anordnen?
<<TAG_63>>= Bildung einer Royal Naval Division
<<TAG_64>>= Diese Einheit bestand größtenteils aus Männern der Royal Naval Reserve, Royal Fleet Reserve und Royal Naval Volunteer Reserve, verstärkt durch eine Royal-Marines-Brigade. %N%NSie kam in Antwerpen zum Einsatz, bevor sie ins Mittelmeer verlegt wurde, wo sie 1915 bei den Landungsoperationen in Gallipoli teilnahm. %N%NIm Jahr darauf wurde sie in 63rd (Royal Naval) Division umbenannt und diente bis Kriegsende an der Westfront.
<<TAG_65>>= %N%N%N%BKriegsminister %N%BLord %BKitchener %N%NDie reguläre Armee ist zu klein, um einen langen Krieg auf dem Kontinent zu führen, und kann nur einen geringen Beitrag leisten. %N%NZahllose Rekruten melden sich jedoch für den Kriegsdienst und unsere Ausbilder sollten in der Lage sein, bis zum Sommer/Herbst 1915 vier Korps aus ihnen zu bilden, die in Frankreich eingesetzt werden könnten. %N%NDie Kosten dafür würden sich auf 600 MPP belaufen, verteilt auf 15 Runden zu je 40 MPP. %N%NMöchten Sie die Bildung einer neuen Armee bewilligen?
<<TAG_66>>= Bildung einer neuen Armee
<<TAG_67>>= Tausende diensttüchtige Männer lassen sich täglich an Rekrutierungsstationen im ganzen Land zum Kriegsdienst verpflichten und sind bereit, für König und Vaterland zu kämpfen. %N%NDa sich so viele Männer melden, um ihrem Land in dieser schwierigen Zeit zu dienen, wäre es töricht, nicht "JA" dazu zu sagen, aus diesen Männern Kitcheners Armee zu bilden.
<<TAG_68>>= Lord Kitchener ruft zu den Waffen
<<TAG_69>>= %N%N%N%BErster %BSeelord %N%BAdmiral %BSir %BHenry %BJackson %N%NEine U-Boot-Einheit bereitet sich auf den Einsatz in britischen Gewässern vor, aber es wird vorgeschlagen, dass wir sie stattdessen in den russischen Hafen Archangelsk schicken. %N%NDie Kosten für die Verlegung würden 50 MPP betragen, und die Russen würden die U-Boote per Binnenschiff nach Kronstadt schicken, wo sie dann Anfang September eintreffen sollten. %N%NMöchten Sie die Verlegung der U-Boote nach Archangelsk bewilligen ("JA")? %N%NAndernfalls werden sie Anfang August im schottischen Rosyth stationiert ("NEIN").
<<TAG_70>>= Entsendung von U-Booten nach Russland
<<TAG_71>>= Die Entsendung dieser U-Boote nach Russland wird nicht nur den Feind überraschen, sondern uns auch die Möglichkeit geben, die Handelsschifffahrt zwischen Schweden und Deutschland zu stören. %N%NAllerdings gehen diese U-Boote wahrscheinlich verloren, falls Kronstadt vor der Auslieferung fallen oder Russland aus dem Krieg austreten sollte.
<<TAG_72>>= %N%N%N%BErster %BLord %Bder %BAdmiralität %N%BWinston %BChurchill %N%NDie Royal Navy möchte einige Kanaldampfer beschlagnahmen, um sie in Flugzeugmutterschiffe umzubauen. Die Kosten hierfür würden 100 MPP betragen, verteilt auf 2 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie den Umbau dieser Dampfschiffe in eine Flugzeugmutterschiffeinheit bewilligen?
<<TAG_73>>= Umbau zu Flugzeugmutterschiffen
<<TAG_74>>= Die Royal Navy beschlagnahmte 1914 das Postschiff %VEmpress und baute es zu einem Flugzeugmutterschiff um. Das Schiff kam während des gesamten Krieges zum Einsatz, auch bei Operationen gegen die Osmanen und Bulgaren. %N%NFlugzeugmutterschiffe können die Marine durch Seeaufklärung unterstützen, insbesondere bei der Jagd auf feindliche U-Boote oder bei Kampfhandlungen mit feindlichen Überwasserflotten.
<<TAG_75>>= %N%N%N%BChef %Bdes %BImperialen %BGeneralstabs %N%BWilliam %BRobertson %N%NUm unseren Feldzug in Mesopotamien voranzutreiben, könnten wir den örtlichen Kommandanten in Basra mit ausreichender Verstärkung unterstützen, damit sein Hauptquartier und das Tigris-Korps eingreifen können. %N%NDie Bereitstellung der notwendigen Zusatzkräfte aus Indien würde uns 150 MPP kosten, verteilt auf 3 Runden zu je 50 MPP. %N%NAuf diese Weise hätten wir ein Hauptquartier und das Tigris-Korps in Basra. %N%NMöchten Sie diese Zahlung bewilligen, damit General Maude unsere mesopotamischen Expeditionsstreitkräfte in die Schlacht führen kann?
<<TAG_76>>= General Maude einsetzen
<<TAG_77>>= Generalmajor Frederick Stanley Maude, Sohn des Viktoriakreuzträgers Sir Frederick Francis Maude, war in Frankreich und bei Gallipoli im Einsatz, bevor er im Sommer 1916 das Kommando über das Tigris-Korps übernahm. %N%NMaude führte diesen Truppenverband zum Sieg, indem er erst Kut al Amara und im folgenden Jahr dann Bagdad einnahm. Das Ende des Krieges erlebte er jedoch nicht mehr, da er im November 1917 an Cholera starb. %N%NEs wird empfohlen, "JA" zu sagen, denn durch den Einsatz von Maude und dem Tigris-Korps haben auch Ihre eigenen Streitkräfte dasselbe Potenzial für eine siegreiche Offensive an diesem Kriegsschauplatz.
<<TAG_78>>= %N%N%N%BKriegsminister %N%BLord %BKitchener %N%NDie ersten Einheiten der British Expeditionary Force, die nun auf dem Kontinent einsatzbereit ist, können nach Frankreich verschifft werden. %N%NDiese Streitmacht besteht aus dem erfahrenen I. und II. Korps und einer HQ-Einheit unter dem Kommando von Sir John French. %N%NEs wurden Vorkehrungen für die Stationierung der Truppen in Amiens getroffen, wobei Sir John French sein Hauptquartier in Rouen beziehen würde. Die Entsendung dieser Einheiten nach Frankreich würde 50 MPP kosten. %N%NMöchten Sie die British Expeditionary Force nach Frankreich entsenden ("JA") oder sie lieber im Vereinigten Königreich stationieren ("NEIN")?
<<TAG_79>>= Entsendung der British Expeditionary Force
<<TAG_80>>= Die Entsendung der British Expeditionary Force nach Frankreich ("JA") wäre normalerweise ratsam, damit die Franzosen nicht wie im Krieg von 1870/71 durch eine feindliche Invasion besiegt werden. %N%NWenn Sie jedoch andere Pläne für die British Expeditionary Force haben, könnte die Stationierung im Vereinigten Königreich sinnvoll sein, da sich die Einheiten dann umgehend nach Ägypten oder in andere Gebiete verschiffen lassen.
<<TAG_81>>= Die Arabische Revolte breitet sich in Palästina und Syrien aus
<<TAG_82>>= %N%N%N%BKriegsminister %N%BLord %BKitchener %N%NUm Ägypten zu schützen und Angriffsoperationen im Nahen Osten durchführen zu können, sollten wir die indische Armee auffordern, uns dort Artillerie zur Verfügung zu stellen. %N%NDabei würde es sich lediglich um eine kleine Artillerieeinheit handeln, die jedoch vergrößert werden könnte. Die Bildung einer solchen Einheit würde uns 100 MPP kosten, verteilt auf 2 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie die Aufstellung einer indischen Artillerieeinheit in Ägypten autorisieren?
<<TAG_83>>= Artillerieeinheit in Ägypten
<<TAG_84>>= Indiens Beitrag zu den Kriegsanstrengungen der Entente war beträchtlich, da mehr als eine Million indische Soldaten in Europa, im Nahen Osten, in China und in Afrika im Einsatz waren. %N%NEs wäre klug, zur Stationierung dieser schweren Artillerieeinheit in Ägypten "JA" zu sagen, da sie Ihre Position dort erheblich stärken würde.
<<TAG_85>>= %N%N%N%BHerr %BKriegsminister %N%NDa der Feind die neue Transkaukasische Demokratisch-Föderative Republik bedroht, sollten Maßnahmen ergriffen werden, um zu verhindern, dass die Ölfelder von Baku in seine Hände fallen. %N%NGeneral Lionel Dunsterville, ein Offizier der indischen Armee, schlägt daher vor, einen kleinen Verband nach Transkaukasien zu führen, um dazu beizutragen, den Vormarsch des Feindes zu stoppen. %N%NAls Name dieser Einheit wird "Dunsterforce" vorgeschlagen, und mit Ihrer Einwilligung wird sie im persischen Hamadan zum Preis von 100 MPP, verteilt auf 2 Runden zu je 50 MPP, aufgestellt. %N%NMöchten Sie die Aufstellung der Dunsterforce bewilligen?
<<TAG_86>>= Die Dunsterforce
<<TAG_87>>= Mit dem Austritt Russlands aus dem Krieg kam die Befürchtung auf, dass die Osmanen den Südkaukasus erobern würden, und so wurde eine kleine Streitmacht gebildet, die gen Norden zog, um als Kern des Widerstands zu fungieren. %N%NDie Dunsterforce stand vor einer äußerst schwierigen Aufgabe, da ihre Männer zuerst von Hamadan Richtung Norden nach Baku gelangen mussten, bevor sie ins Geschehen eingreifen konnten. %N%NDabei bekamen sie es nicht nur mit den Osmanen zu tun, sondern auch mit internen Machtkämpfen zwischen den verschiedenen Nationalitäten im Kaukasus sowie mit bolschewistischen Intrigen. Der Dunsterforce gelang es, örtliche Rekruten zu gewinnen, aber angesichts der Überlegenheit der osmanischen und aserbaidschanischen Armee war sie gezwungen, sich aus Baku zurückzuziehen.
<<TAG_88>>= %N%N%N%BHerr %BKriegsminister %N%NJetzt, da der Feind Persien erobert hat, kann er von den Einnahmen der Ölraffinerien im Süden profitieren. %N%NUm ihn daran zu hindern, diesen Vorteil voll auszunutzen, könnten wir Agenten einsetzen, damit sie einige der Stämme dazu ermutigen, die Raffinerien anzugreifen. %N%NDer Einsatz dieser Agenten würde uns 50 MPP kosten. %N%NMöchten Sie den Einsatz von Agenten in Persien bewilligen?
<<TAG_89>>= Zahlungen an Agenten in Persien
<<TAG_90>>= An diesem Kriegsschauplatz setzten beide Seiten Agenten ein, um Unruhe unter den lokalen Stämmen zu stiften und Sabotage sowie Aufstände zu fördern. %N%NWenn Sie zu diesem Vorgehen "JA" sagen, wird die Wirtschaft des Feindes geschwächt, aber ob es sich lohnt, hängt von Ihren allgemeinen Prioritäten zu diesem Zeitpunkt ab.
<<TAG_91>>= %N%N%N%BErster %BLord %Bder %BAdmiralität %N%BSir %BEdward %BCarson %N%NDie japanische Marine verfügt über eine Flottille moderner Zerstörer, die für den Einsatz im Krieg bereitsteht. %N%NWir können sie einsetzen, um die deutschen Handelsstörer im Pazifik und im Indischen Ozean zu bekämpfen, oder wir können die Japaner bitten, Kurs auf Gibraltar zu nehmen. %N%NVon dort aus könnten wir die Flottille entweder ins Mittelmeer oder in den Atlantik schicken. %N%NMöchten Sie, dass die japanischen Zerstörer im Indischen Ozean bleiben, um die feindlichen Handelsstörer dort zu bekämpfen ("JA"), oder möchten Sie, dass sie sich nach Gibraltar begeben ("NEIN")?
<<TAG_92>>= Wenn Sie "JA" sagen, werden die Operationen der japanischen Marine im Pazifik und im Indischen Ozean die Schlagkraft der deutschen Handelsstörer verringern. %N%NWenn Sie "NEIN" sagen, wird im April 1917 in Gibraltar ein vollwertiger Zerstörer auf höchster Forschungsstufe stationiert. %N%N%N%NWährend des Krieges kam Japan dem britischen Wunsch nach, Schiffe ins Mittelmeer zu schicken, und letztendlich waren bei Malta 20 japanische Schiffe stationiert. %N%NVon hier aus dienten sie häufig als Geleitschutz und wurden im Juni 1917 angegriffen, als ein österreichisch-ungarisches U-Boot den Zerstörer %VSakaki torpedierte. Der Zerstörer überstand den Angriff, doch zahlreiche Besatzungsmitglieder fanden den Tod.
<<TAG_93>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NIn unserem Land ist die Bereitschaft zur Fortsetzung des Krieges auf ein historisches Tief gesunken. %N%NDamit sich die Situation nicht weiter verschlechtert, wäre es ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft zu transferieren. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_94>>= Es wird dringend empfohlen, diese Frage mit "JA" zu beantworten, da eine niedrige nationale Moral die Schlagkraft unserer Streitkräfte schwächt – und sollte sie auf ein zu niedriges Niveau sinken, werden wir den Krieg verlieren.
<<TAG_95>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NDie Bereitschaft unseres Landes, den Krieg fortzusetzen, ist momentan gefährlich niedrig. %N%NDamit sich die Situation nicht weiter verschlechtert, wäre es ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft zu transferieren. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_96>>= Die nationale Moral spielte für den Ausgang des Ersten Weltkriegs eine entscheidende Rolle, da einzelne Reiche im Chaos versanken und zusammenbrachen, nachdem die Bevölkerung ihren Kampfeswillen verloren hatte. %N%NDie Bekämpfung der Demoralisierung ist letztendlich wichtiger als der Einsatz neuer Einheiten, also wäre es am besten, "JA" zu sagen, sofern der Sieg nicht in greifbarer Nähe ist.
<<TAG_97>>= %N%N%N%BChef %Bdes %BImperialen %BGeneralstabs %N%BWilliam %BRobertson %N%NGeneralmajor Maude hat den ungewöhnlichen Schritt unternommen, die Bereitstellung einer Artillerieeinheit für die mesopotamischen Expeditionsstreitkräfte zu beantragen. %N%NDies würde die Chancen auf einen erfolgreichen Feldzug in Mesopotamien merklich erhöhen, doch die Bereitstellung einer schweren Artillerieeinheit mit halber Stärke würde 200 MPP kosten, verteilt auf 4 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie diese Zahlung bewilligen, um die mesopotamischen Expeditionsstreitkräfte mit Artillerie zu verstärken?
<<TAG_98>>= Artillerie in Mesopotamien
<<TAG_99>>= Angesichts der Bedeutung von schwerer Artillerie für Angriffsoperationen wäre es wohl am besten, "JA" dazu zu sagen, es sei denn, Sie haben anderswo weitaus dringendere Sorgen.
<<TAG_100>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NWir haben unseren russischen Bündnispartner verloren und die USA bleiben neutral. %N%NDies bringt die Mittelmächte in eine starke Position, die wir anfechten müssen, wenn wir den Krieg gewinnen wollen. %N%NUm dem Eintritt der USA in den Krieg Vorschub zu leisten, könnten wir die Bereitschaftsbewegung in den USA unterstützen. %N%NMöchten Sie die Wahrscheinlichkeit eines Eintritts der USA in den Krieg erhöhen, indem Sie diese Bewegung zum Preis von 150 MPP, verteilt auf 3 Runden zu je 50 MPP, finanzieren?
<<TAG_101>>= Die Bereitschaftsbewegung
<<TAG_102>>= %N%N%N%BHerr %BPremierminister %N%NWir haben von unseren Spionen im Osmanischen Reich Nachrichten erhalten, die darauf hindeuten, dass die Osmanen bald einen Waffenstillstand vorschlagen könnten. %N%NEs wäre ratsam, den Vorschlag anzunehmen ("JA"), da sich der Austritt der Osmanen aus dem Krieg auf die nationale Moral ihrer Verbündeten auswirken würde, was uns wiederum dem Sieg näher bringen würde. %N%NDoch wenn Sie lieber das Land erobern wollen, anstatt einen Waffenstillstand zu akzeptieren, sollte Ihre Entscheidung "NEIN" lauten.
<<TAG_103>>= Wenn wir den Waffenstillstand nicht akzeptieren, wird wahrscheinlich ein neues Regime die Macht übernehmen, wodurch der osmanische Kampfgeist wiederaufleben, die Moral steigen und der Krieg im Nahen Osten verlängert werden würde. %N%NWenn Sie also ein schnelles Ende des Krieges in dieser Region wünschen, wäre es am besten, "JA" zu wählen und damit kundzutun, dass wir zu gegebener Zeit einen Waffenstillstand akzeptieren werden.
<<TAG_104>>= %N%N%N%BEntente-Spieler %N%NMöchten Sie noch maximal fünf Jahre weiterspielen, falls bis zum 11. November 1918 keine der beiden Seiten einen Überragenden Sieg errungen hat? %N%NDas neue Enddatum wäre in diesem Fall der 1. Januar 1924. %N%NDadurch sollte genügend Zeit für einen Sieg einer der beiden Seiten zur Verfügung stehen. Falls jedoch kein Sieg errungen werden kann, gelten zu diesem Zeitpunkt die Bedingungen für einen Knappen Sieg. %N%NEntscheiden Sie sich für "JA", um bis zu fünf weitere Jahre weiterzuspielen, oder für "NEIN", damit das Spiel spätestens am 11. November 1918 endet.
<<TAG_105>>= Wenn Sie sich für "JA" entscheiden, können Sie noch fünf Jahre weiterspielen, sofern Sie denn möchten.
<<TAG_106>>= %N%N%BMonsieur %Ble %BPrésident %N%NAngesichts der ernsten Lage in unserem Land fordern viele erfahrene Soldaten und auch die Presse, dass Marschall Lyautey angewiesen wird, unsere Streitkräfte in Nordafrika für den Einsatz in Frankreich zu mobilisieren. %N%NWenn Sie "JA" dazu sagen, werden unsere in Algerien und Marokko stationierten Garnisonen in Algier zusammengezogen, um ein Korps für den aktiven Dienst zu bilden. Außerdem werden ausreichend Ressourcen mobilisiert, um einen Armeehauptquartier-Stab zu bilden. %N%NVon Algier aus könnten diese Einheiten dann nach Frankreich verschifft werden. %N%NWenn Sie sich für "JA" entscheiden, wird es sich wahrscheinlich nicht vermeiden lassen, einen Großteil Nordafrikas wegen lokaler Aufstände zu verlieren. %N%NMöchten Sie Marschall Lyautey befehlen, unsere Garnisonen in Nordafrika für den aktiven Dienst zu mobilisieren?
<<TAG_107>>= Eine weitere negative Folge des Abzugs dieser Garnisonen aus Nordafrika wäre natürlich eine verstärkte Aktivität der Stämme des Rif-Gebirges in Marokko, und wahrscheinlich würden wir die Kontrolle über einen Großteil Algeriens verlieren – vielleicht sogar über ganz Algerien. %N%NAllerdings würden unsere österreichischen und deutschen Legionäre in Oran stationiert werden, und von dort aus könnten sie nach Fès geschickt werden, um mögliche Aufstände in dieser Region niederzuschlagen.
<<TAG_108>>= Frankreich wendet sich an General Lyautey
<<TAG_109>>= %N%N%N%BMonsieur %Ble %BPrésident %N%NNachdem die USA in den Krieg eingetreten sind, wird dringend empfohlen, ihnen finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, um eine rasche Entsendung ihrer Streitkräfte zu ermöglichen. %N%NMöchten Sie die USA mit 500 MPP für ihre Streitkräfte unterstützen, verteilt auf 10 Runden zu je 50 MPP?
<<TAG_110>>= Sowohl die Briten als auch die Franzosen unterstützten ihre neuen Verbündeten beim Aufbau ihrer Streitkräfte für den Einsatz in Europa. %N%NDies trug dazu bei, dass die US-Streitkräfte schneller ins Kampfgeschehen eingreifen konnten und an einigen der entscheidenden Schlachten des Jahres 1918 beteiligt waren, darunter die Schlacht im Wald von Belleau und die Zerschlagung des Frontvorsprungs bei Saint-Mihiel. %N%NZieht man das Potenzial der USA in Betracht, wäre es grundsätzlich das Beste, "JA" zu sagen, damit die US-Truppen schon bald an der Seite der französischen Streitkräfte in Europa kämpfen können.
<<TAG_111>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %N%BGeneral %BJoffre %N%NTausende ausländische Freiwillige sind mit dem sehnlichen Wunsch nach Frankreich gekommen, Soldaten bei unseren Streitkräften zu werden und unserem Land zu dienen. %N%NWir könnten einen Kader erfahrener Legionäre aus Algerien gebrauchen, um diese begeisterten Idealisten in ein Korps hartgesottener Soldaten zu verwandeln. %N%NSobald die Ausbildung des Korps abgeschlossen ist, würde es im Mai 1915 in Marseille stationiert werden. %N%NMöchten Sie die Aufstellung und Ausbildung eines Fremdenlegionskorps zum Preis von 100 MPP, verteilt auf 4 Runden zu je 25 MPP, autorisieren?
<<TAG_112>>= Ausbildung des Fremdenlegionskorps
<<TAG_113>>= Zu den ausländischen Freiwilligen, die 1914 dem Französischen Heer beitraten, gehörten Italiener, die von Garibaldis Taten von 1871 inspiriert waren, Amerikaner wie der Dichter Alan Seeger, Schweizer, Polen, Russen und zahlreiche andere, darunter der in Ungnade gefallene britische Offizier John Ford Elkington. %N%NEs wird dringend empfohlen, "JA" zur Ausbildung dieser Freiwilligen zu sagen.
<<TAG_114>>= Frankreich gibt die Bildung eines Fremdenlegionskorps bekannt
<<TAG_115>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %N%BGeneral %BJoffre %N%NDer Kommandant unseres XX. Korps, Generalleutnant Ferdinand Foch, ist ein herausragender, verdienstvoller Offizier, der ein geeigneter Kandidat wäre, um unsere Streitkräfte in den kommenden Schlachten zu führen. %N%NDie Bereitstellung der logistischen Unterstützung, die er im Feld benötigt, würde 150 MPP kosten, verteilt auf 3 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie Generalleutnant Foch ein Feldkommando in Troyes, südöstlich von Paris, zur Verfügung stellen?
<<TAG_116>>= Feldkommando für Generalleutnant Foch
<<TAG_117>>= Als einer der erfolgreichsten französischen Generäle während des Krieges sollte Foch 1918 schließlich Oberbefehlshaber aller Entente-Truppen an der Westfront werden. %N%NEs wird dringend empfohlen, "JA" zu wählen, da der Einsatz einer zusätzlichen HQ-Einheit die Kampffähigkeiten der Einheiten, die unter ihrem Kommando stehen, verbessert.
<<TAG_118>>= Ferdinand Foch erhält ein Feldkommando
<<TAG_119>>= Mobilmachung
<<TAG_120>>= %N%N%N%BMonsieur %Ble %BPrésident %N%NDie Griechen sind in der Frage des Krieges weiterhin gespalten und es besteht die Gefahr, dass sich ihre Flotte den Mittelmächten anschließt. %N%NEs wird daher vorgeschlagen, dass wir die griechische Marine annektieren und sie loyalen venizelistischen Offizieren übergeben. %N%NDie griechische Marine besteht aus einer Prä-Dreadnought-Flottille aus amerikanischer Produktion, deren Flaggschiff die %VLemnos ist, und einem Zerstörergeschwader mit der %VThyella als Flaggschiff. %N%NMöchten Sie die Annexion der griechischen Marine autorisieren?
<<TAG_121>>= Unser Versuch, die griechische Marine zu annektieren, würde nicht zwangsläufig von Erfolg gekrönt sein, und sollte er scheitern, könnte das geschehen, was wir zu verhindern versuchen: Ihre Schiffe könnten zum Feind überlaufen. %N%NGleichwohl, wenn wir die Sache sorgfältig planen und gut mit den venizelistischen Marineoffizieren zusammenarbeiten, dürften wir gute Erfolgsaussichten haben, falls Sie sich für "JA" entscheiden.
<<TAG_122>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %N%BGeneral %BJoffre %N%NAngesichts der Bedrohung, der unsere Kanalhäfen ausgesetzt sind, hat die Marine angeboten, einen Marineinfanterieverband bereitzustellen, um Boulogne zu verteidigen. %N%NDiese Einheit bestehend aus Fusiliers Marins ist zwar nicht sonderlich schlagkräftig, aber sie könnte das Gebiet vielleicht lange genug halten, um den Vormarsch des Feindes hinauszuzögern. %N%NDie Mobilisierung der Fusiliers Marins würde 50 MPP kosten. %N%NMöchten Sie das Angebot der Marine, Infanterie für den Einsatz in Boulogne bereitzustellen, annehmen?
<<TAG_123>>= Stationierung der Fusiliers Marins
<<TAG_124>>= Als die Deutschen in der Krise von 1914 die Kanalhäfen bedrohten, verlegte Frankreich seine Fusiliers Marins nach Belgien, in dem Bemühen, dem Vormarsch des Feindes Einhalt zu gebieten. %N%NSie kämpften Seite an Seite mit den Belgiern gegen eine erdrückende Übermacht, die sich ganz besonders bei der Verteidigung von Diksmuide zeigte, und schafften es trotz hoher Verluste, die Stadt zu halten und den Vormarsch der Deutschen in diesem Gebiet zum Stillstand zu bringen.
<<TAG_125>>= %N%N%N%BHerr %BOberbefehlshaber %N%NNun, da Rumänien in den Krieg eingetreten ist, müssen die Streitkräfte Rumäniens vergrößert und verstärkt werden. %N%NWir könnten eine Militärmission entsenden, um Unterstützung zu leisten. Rumänien könnte dann ein zusätzliches Korps und eine Aufklärungsbombereinheit bilden, beide Kontingente mit halber Stärke. %N%NDie Kosten für diese Militärmission würden 150 MPP betragen, verteilt auf 3 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie für Rumänien diese militärische Unterstützung leisten?
<<TAG_126>>= Militärhilfe für Rumänien
<<TAG_127>>= Die Militärmission Frankreichs musste auf einem Umweg nach Rumänien gelangen, und ihre Unterstützung, die sowohl aus militärischer Ausrüstung als auch aus Offizieren und Soldaten bestand, trug zur Reorganisation der Rumänischen Armee vor den Feldzügen von 1917 bei. %N%NAllerdings führte der Austritt Russlands aus dem Krieg zu einer Isolation Rumäniens. Im Mai 1918 sah sich Rumänien daher gezwungen, mit den Mittelmächten Frieden zu schließen. %N%NBerücksichtigen Sie deshalb die allgemeine militärische und diplomatische Lage, wenn Sie darüber entscheiden, ob Sie "JA" zur Entsendung einer französischen Militärmission nach Rumänien sagen wollen.
<<TAG_128>>= %N%N%N%BMonsieur %Ble %BPrésident %N%NDie Moral unserer Nation ist auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt. %N%NDamit sich die Situation nicht weiter verschlechtert, wäre es ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft zu transferieren. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_129>>= %N%N%N%BMonsieur %Ble %BPrésident %N%NDie Moral unserer Nation ist weiter gesunken und hat ein gefährliches Niveau erreicht. %N%NDamit sich die Situation nicht noch weiter verschlechtert, wäre es ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft zu transferieren. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_130>>= %N%N%N%BMonsieur %Ble %BPrésident %N%NWir könnten unsere guten Beziehungen zu den zahlreichen polnischen Exilanten in Frankreich nutzen, um eine Einheit aus polnischen Freiwilligen zu bilden. %N%NSollte dieses Projekt genehmigt werden, könnten wir ein Korps mit halber Stärke aufstellen, das bei maximaler Forschung im März 1918 in Bourges einsetzbar wäre. %N%NMöchten Sie die Aushebung dieser polnischen Einheit unter französischer Führung zum Preis von 60 MPP pro Runde für 2 Runden autorisieren?
<<TAG_131>>= General Hallers Polnische Blaue Armee
<<TAG_132>>= Die Exilanten in Frankreich würden Verstärkung durch polnische Freiwillige aus Amerika und durch die Rekrutierung polnischer Staatsbürger erhalten, die während ihres Dienstes in den Armeen unserer Feinde gefangen genommen wurden. %N%NSollten Sie "JA" dazu sagen, dieses Korps zu bilden, hat das Polnische Nationalkomitee angekündigt, General Haller zum Kommandanten zu ernennen und dem Korps den Namen "Blaue Armee" zu geben.
<<TAG_133>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %N%BFeldmarschall %BLuigi %BCadorna %N%NGeheimdienstberichte deuten darauf hin, dass die Osmanen die Senussi-Stämme im Osten Libyens versorgen und sie dadurch stetig an Stärke hinzugewinnen. %N%NEs wird daher vorgeschlagen, dass wir Truppen aus Eritrea in Ostafrika in die Garnison Tobruk verlegen. %N%NSollten wir uns dazu entschließen und gleichzeitig sicherstellen wollen, dass in Eritrea weiterhin eine ausreichend starke Garnison stationiert ist, wird uns das 25 MPP pro Runde für die nächsten 3 Runden kosten. %N%NMöchten Sie Streitkräfte von Eritrea nach Tobruk verlegen?
<<TAG_134>>= Truppenverlegung aus Eritrea
<<TAG_135>>= Erst 1911 eroberte Italien Libyen von den Osmanen und es herrschte große Feindseligkeit gegenüber der italienischen Herrschaft, vor allem im Osten, wo die Senussi stark waren. %N%NDer Senussi-Aufstand könnte eine Bedrohung für Tobruk darstellen, und um dem entgegenzuwirken, wäre es ratsam, diese Truppen aus Ostafrika zu verlegen ("JA").
<<TAG_136>>= Italien verlegt Truppen von Eritrea nach Tobruk
<<TAG_137>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %N%BFeldmarschall %BLuigi %BCadorna %N%NKommandant Luigi Rizzo, ein tapferer Marineoffizier, hat den kühnen Plan, österreichisch-ungarische Kriegsschiffe im Hafen mit Torpedobooten anzugreifen. %N%NRizzo mit den Männern, der Ausrüstung und den Schiffen auszustatten, die er benötigt, um seinen Plan in die Tat umzusetzen, würde uns 50 MPP kosten. Die Erfolgsaussichten sind nicht besonders gut, aber es könnte das Risiko wert sein. %N%NMöchten Sie für Kommandant Rizzos Pläne, die österreichisch-ungarische Marine anzugreifen, die notwendigen Geldmittel genehmigen?
<<TAG_138>>= Für Kommandant Rizzo
<<TAG_139>>= Luigi Rizzos MAS-Torpedoboote versenkten im Verlauf des Krieges zwei österreichisch-ungarische Kriegsschiffe, zunächst die SMS %VWien im Hafen von Trieste und später die SMS %VSzent %VIstván. %N%NDiese Erfolge führten dazu, dass er zum Admiral befördert und von König Viktor Emmanuel III. in den Adelsstand erhoben wurde.
<<TAG_140>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %N%BFeldmarschall %BLuigi %BCadorna %N%NEine große Anzahl tschechischer und slowakischer Kriegsgefangener hat um die Erlaubnis gebeten, einen tschechoslowakischen Verband für den Dienst in unserer Armee in unserem gemeinsamen Kampf gegen Österreich-Ungarn formieren zu dürfen. %N%NAusbildung und Ausrüstung dieser Einheit würden 150 MPP kosten, verteilt auf 3 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie die Bildung eines tschechoslowakischen Freiwilligenkorps autorisieren?
<<TAG_141>>= Bildung eines tschechischen Korps
<<TAG_142>>= Im Verlauf des Krieges nahm die Loyalität gegenüber dem Kaiser unter den vielschichtigen Bevölkerungsgruppen Österreich-Ungarns ab. %N%NDie Forderungen nach mehr Autonomie seitens der diversen Nationalitäten des Reiches führten nach und nach zu dem Verlangen nach Unabhängigkeit, was zur Folge hatte, dass die Entente Einheiten bestehend aus unzufriedenen habsburgischen Kriegsgefangenen aufstellen konnte. %N%NLetztendlich sollte der Krieg mit dem Zusammenbruch des Österreichisch-Ungarischen Reiches enden, als sich Teile davon abspalteten. Unter den neuen Ländern befand sich beispielsweise die Tschechoslowakei, die 1918 ihre Unabhängigkeit erlangte.
<<TAG_143>>= Italien baut ein tschechoslowakisches Freiwilligenkorps auf
<<TAG_144>>= Aus dem Vereinigten Königreich
<<TAG_145>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %N%BFeldmarschall %BLuigi %BCadorna %N%NMit Albanien auf unserer Seite könnten wir unsere Truppenstärke in diesem Gebiet erhöhen, indem wir eine Einheit bestehend aus albanischen Freiwilligen als Albanische Legion ausheben. %N%NDie Bildung dieser Einheit würde uns 50 MPP kosten und sie würde in Tirana stationiert werden. %N%NMöchten Sie die Aushebung einer Albanischen Legion autorisieren?
<<TAG_146>>= Aushebung einer Albanischen Legion
<<TAG_147>>= Italiens Vorstöße nach Albanien während des Krieges führten zur Bildung albanischer Einheiten unter italienischem Kommando, und das Land sollte bei Kriegsende zu einem italienischen Protektorat werden.
<<TAG_148>>= %N%N%N%BHerr %BOberbefehlshaber %N%NDie Moral in unserem Land ist auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt. %N%NDamit sich die Situation nicht weiter verschlechtert, wäre es ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft zu transferieren. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_149>>= %N%N%N%BHerr %BOberbefehlshaber %N%NDie Moral in unserem Land ist auf ein kritisches Niveau gesunken. %N%NDamit sich die Situation nicht weiter verschlechtert, wäre es ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft umzuleiten. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_150>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %Bder %Bserbischen %BArmee %N%BGeneral %BPutnik %N%NZar Nikolaus II. von Russland hat vorgeschlagen, dass wir unserem Verbündeten Montenegro eine Hauptquartiereinheit unter dem Befehl von General Janković zur Verfügung stellen. %N%NDies sollte den montenegrinischen Streitkräften die Möglichkeit geben, sich dem Feind deutlich länger zu erwehren, und es würde dazu beitragen, unsere Verbindung zum Meer und die Unterstützung durch unsere Verbündeten aufrechtzuerhalten. %N%NMöchten Sie Janković als montenegrinisches Hauptquartier entsenden ("JA") oder als zweites serbisches Hauptquartier aufstellen ("NEIN")?
<<TAG_151>>= Sollte Janković als montenegrinisches Hauptquartier ("JA") fungieren, wäre Montenegro besser in der Lage, Angriffen standzuhalten, wodurch unsere Verbindung zum Meer und der Erhalt von Hilfe aus Frankreich gesichert sein würden. %N%NAndererseits verfügt Serbien über mehr Einheiten, als Putnik kommandieren kann. Sollte Janković also neben Putnik ein Kommando in der serbischen Armee übernehmen ("NEIN"), würden wir unser eigenes Land besser verteidigen können.
<<TAG_152>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %Bder %Bserbischen %BArmee %N%BGeneral %BPutnik %N%NTausende Serben der ersten und zweiten Generation, die in die USA ausgewandert sind, kehren nach Europa zurück, um sich unserem Freiheitskampf anzuschließen. %N%NFür 50 MPP, verteilt auf 2 Runden zu je 25 MPP, könnten wir aus diesen Freiwilligen eine Einheit bilden. %N%NMöchten Sie die Bildung dieser Einheit autorisieren?
<<TAG_153>>= Freiwilligeneinheit
<<TAG_154>>= Sollten Sie "JA" sagen, wird diese Einheit Ende Dezember 1914 in Monastir aufgestellt. %N%NEtwa 4.000 Freiwillige trafen aus den USA ein und wurden zu einer Freiwilligeneinheit formiert, die im Winter 1914/15 zunächst fern der Front diente, während sie ihre Ausbildung abschloss. %N%NDie Bildung dieser Einheit ("JA") könnte sich als nützlich erweisen, da sie zum Schutz unserer Grenze zu Bulgarien beitragen und andere Einheiten ablösen könnte, die dann für den Einsatz gegen die Mittelmächte mobilisiert werden könnten.
<<TAG_155>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %N%BGroßfürst %BNikolai %N%NUnser II. und unser III. Kaukasuskorps stehen für den Transfer aus dem Kaukasus nach Brest-Litowsk bereit, von wo aus sie in den Kampf gegen das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn entsendet werden könnten ("JA"). %N%NWenn Sie sich dazu entschließen, das II. und III. Kaukasuskorps nicht zu transferieren ("NEIN"), werden diese Kampfverbände ihre Mobilmachung abschließen und dann im Kaukasus bei Alexandropol bzw. Tiflis stationiert. %N%NDer Transfer dieser beiden Korps würde uns 50 MPP kosten. %N%NMöchten Sie diese Einheiten nach Brest-Litowsk transferieren?
<<TAG_156>>= Transfer von Einheiten aus dem Kaukasus
<<TAG_157>>= Sollten Sie sich dazu entschließen, diese Einheiten nach Brest-Litowsk zu transferieren ("JA"), wird unsere Grenze im Kaukasus noch immer von einer Einheit in Batumi, dem I. Kaukasuskorps in Sarıkamış und dem II. Turkestan-Korps in Kars beschützt. %N%NDiese Einheiten werden bei Kriegsausbruch mit dem Osmanischen Reich automatisch dem Kommando von General Nikolai Judenitsch unterstellt.
<<TAG_158>>= Transfer von Einheiten aus Sibirien
<<TAG_159>>= Transfer des Turkestan-Korps
<<TAG_160>>= %N%N%N%BHerr %BOberbefehlshaber %N%NEs wurde der Plan entworfen, Griechen und Armenier, die des Türkischen mächtig sind, über die osmanische Küste bei Zonguldak östlich von Konstantinopel einzuschleusen. %N%NVon dort aus könnten sie einen Guerillakrieg führen, um die Produktion der Grubenarbeiten bei Zonguldak zu sabotieren. %N%NDie Männer hierfür auszubilden und auszurüsten würde uns 50 MPP kosten. %N%NMöchten Sie diesen Plan genehmigen und Agenten über die feindliche Küste einschleusen ("JA")?
<<TAG_161>>= Agenten nach Zonguldak senden
<<TAG_162>>= Die Russen nahmen mit einflussreichen, bewaffneten Griechen und Armeniern, die der türkischen Sprache mächtig sind, eine Reihe von kleinen Landungen im Schwarzen Meer vor. %N%NSie landeten nachts von Zerstörern aus an der Küste und hatten den Auftrag, die osmanische Infrastruktur zu sabotieren. %N%NEs handelte sich um wenige hundert Personen, aber in der russischen Schwarzmeerflotte munkelte man, dass ihre Reihen auf etwa 2.000 Mann aufgestockt werden sollten.
<<TAG_163>>= %N%N%N%BHerr %BOberbefehlshaber %N%NDie Rumänen haben uns vier Passagierschiffe angeboten, die sich für einen Umbau in Flugzeugmutterschiffe eignen würden. %N%NDie Arbeiten würden uns 100 MPP kosten, verteilt auf 2 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie den Umbau dieser Passagierschiffe zu Flugzeugmutterschiffen genehmigen?
<<TAG_164>>= Sollten Sie sich für "JA" entscheiden, wird das Flugzeugmutterschiff %VRegele %VCarol %VI. in Sewastopol stationiert. %N%NAls Rumänien in den Krieg eintrat, war dieses einstige Passagierschiff eines von vier Schiffen, die an die Russen ausgeliehen und für den Militärdienst umgebaut wurden.
<<TAG_165>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %N%BGroßfürst %BNikolai %N%NWir verfügen derzeit über zwei im Vereinigten Königreich gebaute Passagierschiffe der russischen Dampfschifffahrtsgesellschaft, die sich für den Umbau in Flugzeugmutterschiffe eignen würden. %N%NDie Arbeiten könnten in Sewastopol durchgeführt werden und würden uns 100 MPP kosten, verteilt auf 2 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie die Zahlung für diese Flugzeugmutterschiffe autorisieren?
<<TAG_166>>= Sollten Sie sich für "JA" entscheiden, wird das Flugzeugmutterschiff %VImperator %VNikolai %VI. im März 1915 in Sewastopol stationiert. %N%NIm Februar 1916 bombardierten und versenkten Flugzeuge von diesem Schiff und von der %VImperator %VAleksandr %VI. das osmanische Kohlenschiff %VIrmingard. %N%NDie %VIrmingard war das größte Schiff, das während des Ersten Weltkriegs durch Luftangriffe versenkt wurde.
<<TAG_167>>= %N%N%N%BHerr %BOberbefehlshaber %N%NMaria Bochkarewa, eine hochdekorierte und erfahrene Soldatin im 25. Tomsker Reservebataillon, bittet um Erlaubnis, eine ausschließlich aus Frauen bestehende Einheit für den Kampf an der Front zu bilden. %N%NSie sagt, dass einige Tausend junge Frauen bereit wären, Dienst an der Waffe zu leisten, und lediglich noch auf Ihre Zustimmung warten. %N%NBochkarewa ist der Meinung, dass der Dienst von Frauen an der Front die Männer noch härter kämpfen lassen würde, um sich nicht zu blamieren. Ihr Vorschlag wird von General Brussilow unterstützt. %N%NDie Aushebung dieser ausschließlich aus Frauen bestehenden Einheit in Moskau würde uns 50 MPP kosten. %N%NMöchten Sie die Rekrutierung und Ausbildung dieser Einheit autorisieren?
<<TAG_168>>= Bildung einer nur aus Frauen bestehenden Einheit
<<TAG_169>>= Angesichts der steigenden Verluste und sinkenden Moral hoffte man, dass die Bildung von nur aus Frauen bestehenden Einheiten den Kampfgeist vieler Soldaten wiederherstellen würde, da die Männer härter kämpfen würden, um sich nicht zu blamieren. %N%NEinige Tausend Frauen wurden ausgebildet und ausgerüstet, aber lediglich zwei ausschließlich aus Frauen bestehende Einheiten, von denen eine Maria Bochkarewas 1. Russisches Frauenbataillon des Todes war, sollten an der Front aktiv werden.
<<TAG_170>>= %N%N%N%BHerr %BOberbefehlshaber %N%NTausende Tschechen und Slowaken leisten seit Kriegsbeginn ausgezeichnete Dienste in unserer Armee. Um ihren herausragenden Kampfgeist optimal zu nutzen, wird vorgeschlagen, sie zu einem tschechoslowakischen Korps zusammenzulegen. %N%NDie Bildung dieser Einheit in Moskau würde uns 150 MPP kosten, verteilt auf 3 Runden zu je 50 MPP. Die erfahrenen Soldaten in diesem Korps würden die beste verfügbare Ausrüstung erhalten. %N%NMöchten Sie die Aushebung eines tschechoslowakischen Korps genehmigen?
<<TAG_171>>= Aushebung eines tschechoslowakischen Korps
<<TAG_172>>= Die Rekrutierung von Tschechen und Slowaken durch die Russen begann bereits mit Kriegsbeginn im August 1914, und durch die Rekrutierung von Deserteuren wuchs ihre Zahl im Laufe des Krieges immer weiter an. %N%N1917 ließen die Russen auch die Rekrutierung von Kriegsgefangenen zu, und sie beschlossen, mit diesen Männern eine Tschechoslowakische Legion zu bilden. %N%N1918 war die Legion 40.000 Mann stark. Als die Revolution und der Bürgerkrieg in Russland ausbrachen, sollte diese Einheit die Kontrolle über viele Städte und die Transsibirische Eisenbahn übernehmen. Sie wurde später von Wladiwostok aus per Schiff nach Europa verlegt.
<<TAG_173>>= %N%N%N%BHerr %BOberbefehlshaber %N%NEs halten sich derzeit tausende Serben in Russland auf, die bereit sind, in unserer Armee zu dienen. Einige von ihnen haben militärische Erfahrung und baten um Erlaubnis, gemeinsam in einem serbischen Korps zu dienen. %N%NDie Aushebung dieser Einheit in Moskau würde uns 100 MPP kosten, verteilt auf 2 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie die Bildung eines serbischen Freiwilligenkorps genehmigen?
<<TAG_174>>= Bildung eines serbischen Korps
<<TAG_175>>= Die Russen einigten sich 1915 darauf, serbische Einheiten aus in Österreich-Ungarn lebenden ethnischen Serben zu rekrutieren, die gefangen genommen worden waren oder von der habsburgischen Armee desertiert hatten. %N%NDie erste serbische Division wurde im Frühjahr 1916 gebildet und im Süden Rumäniens eingesetzt. %N%NDie zweite Division wurde kurze Zeit später ausgehoben. Als die Einheiten größer und größer wurden, beschloss man, ein serbisches Freiwilligenkorps zu bilden.
<<TAG_176>>= %N%N%N%BHerr %BOberbefehlshaber %N%NDie Moral unserer Soldaten und Zivilisten ist auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt, was sehr wahrscheinlich zu starker Unzufriedenheit und Unruhen führen wird. %N%NDamit sich die Situation nicht weiter verschlechtert, wäre es ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft zu transferieren. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_177>>= %N%N%N%BHerr %BOberbefehlshaber %N%NWir könnten zwei neue Infanteriekorps bilden, wenn wir die seit langer Zeit bestehende Befreiung von der Wehrpflicht seitens der muslimischen Bevölkerung abschaffen würden. %N%NDie Ausbildung und Ausrüstung dieser Korps würde uns 150 MPP kosten, verteilt auf 3 Runden zu je 50 MPP, und die neuen Verbände würden Ende Juli einsatzbereit sein. %N%NMöchten Sie trotz des Risikos von Gegenwind die seit langem bestehende Befreiung der muslimischen Bevölkerung von der Wehrpflicht für die Bildung von zwei neuen Korps aufheben ("JA")?
<<TAG_178>>= Wehrpflicht für Muslime
<<TAG_179>>= Die muslimischen Wehrpflichtigen sollen nicht an Kampfhandlungen teilnehmen, sondern für Arbeitsaufgaben eingesetzt werden, wodurch dann genügend Soldaten, die derzeit diese Aufgaben übernehmen, zur Verfügung stehen, um mit ihnen zwei neue Infanteriekorps zu bilden. %N%NEs besteht selbstverständlich die Gefahr, dass Elemente, die dem Zaren gegenüber treubrüchig sind, unsere Beendigung der Wehrpflichtbefreiung von Muslimen als Vorwand nehmen, um Unruhen zu provozieren, obwohl sie nicht im Kampf eingesetzt werden. %N%NDie Einführung der Wehrpflicht für die muslimische Bevölkerung führte 1916 zu einem Aufstand in Turkestan, und eine erhebliche Anzahl von Truppen musste von der Front abgezogen werden, um ihn niederzuschlagen.
<<TAG_180>>= Rumänische Einkünfte
<<TAG_181>>= %N%N%N%BHerr %BOberbefehlshaber %N%NWir haben genügend Artilleriegeschütze und -mannschaften in unserem Hinterland, um eine kleine schwere Artillerieeinheit an unsere kaukasische Front zu entsenden. %N%NWenn Sie der Finanzierung zustimmen, wird eine schwere Artillerieeinheit der Stärke 5 in Alexandropol im Kaukasus stationiert. %N%NDies würde 150 MPP kosten, verteilt auf 3 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie die Bildung dieser schweren Artillerieeinheit genehmigen?
<<TAG_182>>= Kaukasische Artillerie
<<TAG_183>>= Da die Russen zum Zeitpunkt des Kriegseintritts der Osmanen ihren Fokus auf die Kämpfe mit dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn legten, mussten sie ihre Streitkräfte im Kaukasus zügig mobilisieren und kampfbereit machen. %N%NDass ihnen dies gelang, bewies ihr Sieg in Sarıkamış im Winter 1914/15. %N%NDer Einsatz dieser schweren Artillerieeinheit würde den russischen Streitkräften das Potenzial verleihen, an diesem Kriegsschauplatz einen Sieg davonzutragen, weshalb es ratsam wäre, "JA" zu sagen.
<<TAG_184>>= %N%N%N%BHerr %BOberbefehlshaber %N%NDie Moral unserer Soldaten und Zivilisten hat sich weiter verschlechtert, was zu stärkerer Unzufriedenheit und Unruhen geführt hat. %N%NDamit sich die Situation nicht weiter verschlechtert, wäre es äußerst ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft zu transferieren. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_185>>= Dardanellen-Handel
<<TAG_186>>= Geldmittel aus dem Vereinigten Königreich
<<TAG_187>>= Geldmittel aus Frankreich
<<TAG_188>>= %N%N%N%BPräsident %BWoodrow %BWilson %N%NDie Moral unserer Nation ist auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt. %N%NDamit sich die Situation nicht weiter verschlechtert, wäre es ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft zu transferieren. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_189>>= %N%N%N%BPräsident %BWoodrow %BWilson %N%NDie Moral in unserem Land ist auf ein kritisches Niveau gesunken. %N%NDamit sich die Situation nicht weiter verschlechtert, wäre es ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft umzuleiten. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_190>>= Steigerung der nationalen Moral
<<TAG_191>>= %N%N%N%BGeneralstabschef %N%BErich %Bvon %BFalkenhayn %N%NEin Ire namens Sir Roger Casement ist bereit, eine große Waffenlieferung nach Irland bringen zu lassen, um die nationalistischen und republikanischen Gruppierungen auszurüsten, die dort einen Aufstand gegen die britische Regierung planen. %N%NEr bittet um 25 MPP zur Finanzierung dieses Vorhabens. %N%NEs würde sich um eine riskante Mission handeln, aber sollte es Casement gelingen, die Waffen auszuliefern, und sollte der Aufstand von Erfolg gekrönt sein, wäre dies wohl ein wichtiger Schlag gegen unseren Hauptfeind. %N%NMöchten Sie die Zahlung an Sir Roger Casement autorisieren?
<<TAG_192>>= Unterstützung für die irischen Nationalisten
<<TAG_193>>= Wenn Sie zustimmen, den Iren Waffen zu liefern, wird ihr Aufstand größere Auswirkungen auf die nationale Moral der Briten haben und zu größeren Schäden in Dublin führen, was die britischen Einnahmen verringern würde. %N%N%N%NSir Roger Casements gescheiterte Mission, die irischen Rebellen mit Waffen zu beliefern, endete damit, dass er kurz nach seiner Landung in Irland im April 1916 gefangen genommen wurde. %N%NCasement war den Deutschen gegenüber misstrauisch geworden und wollte versuchen, die irischen Republikaner davon abzuhalten, den Osteraufstand zu lancieren. Er wurde jedoch gefangen genommen, bevor er Kontakt mit ihnen herstellen konnte, sodass es zu dem Aufstand kam.
<<TAG_194>>= %N%N%N%BHerr %BGeneralstabschef %N%NWilhelm Waßmuß, einer unserer Diplomaten mit Erfahrung in Persien, glaubt, dass es gute Möglichkeiten gibt, unseren Feinden in diesem Land Probleme zu bereiten. %N%NEr sagt, dass nur etwas Geld dafür nötig wäre. %N%NWaßmuß hofft, mit diesem Geld Zwietracht zwischen den Stämmen säen zu können und sie dazu zu ermutigen, sowohl die zivile Verwaltung als auch die Ölquellen im Süden zu sabotieren. %N%NMöchten Sie Waßmuß 50 MPP zur Verfügung stellen, um Sabotageakte in Persien zu forcieren?
<<TAG_195>>= Obwohl Waßmuß bei weitem nicht so berühmt und erfolgreich war wie sein britisches Pendant Lawrence von Arabien, wird er häufig mit ihm verglichen und manchmal "Wilhelm von Persien" genannt. %N%NSeine Rolle im Krieg bestand darin, eine antibritische Revolte in Persien zu schüren. %N%NDies gelang ihm nur teilweise, und er könnte der Entente sogar unabsichtlich geholfen haben, da er 1915 sein Diplomaten-Codebuch verlor. %N%NDieses wurde von den Briten gefunden und Room 40 übergeben, wo damit deutsche Nachrichten dechiffriert werden konnten. %N%NRoom 40 war die Abteilung der Analysten, die mit Hilfe derartiger Funde 1917 das Zimmermann-Telegramm entschlüsselten, das zum sofortigen Kriegseintritt der USA führte.
<<TAG_196>>= Deutsches Reich setzt Geheimagenten im Nahen Osten ein
<<TAG_197>>= %N%N%N%BHerr %BGeneralstabschef %N%NWir konnten in Erfahrung bringen, dass General Wille, Oberbefehlshaber der Schweizer Armee, plant, den Schweizer Bundesrat aufzufordern, auf unserer Seite in den Krieg einzutreten. %N%NMöchten Sie 75 MPP investieren, um Agenten einzustellen, die General Wille darin unterstützen, den Beitritt der Schweiz zu den Mittelmächten zu propagieren?
<<TAG_198>>= Zahlung an Agenten in der Schweiz
<<TAG_199>>= Die Schweiz ist bekannt für ihre Neutralität in europäischen Kriegen, doch im Juli 1915 forderte die ranghöchste militärische Persönlichkeit der Schweiz das Land zum Kriegseintritt auf. %N%NDer germanophile General Ulrich Wille hätte einen Bürgerkrieg zwischen deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweizern riskiert, wäre sein Vorschlag auf ausreichende Unterstützung gestoßen. %N%NWenn Sie hierzu "JA" sagen, wird die Schweiz 15 bis 30% stärker zu den Mittelmächten tendieren.
<<TAG_200>>= Deutschland setzt Geheimagenten in der Schweiz ein
<<TAG_201>>= %N%N%N%BHerr %BGeneralstabschef %N%NUnsere Agenten in Marokko glauben, dass die Stämme der Rif-Gebirgskette bereit sind, sich gegen die Franzosen zu erheben. %N%NDies könnte eine ausgezeichnete Gelegenheit sein, den Franzosen in Afrika Ärger zu bereiten, aber Repräsentanten der Stämme fordern Waffen, Munition und Geld, bevor sie zur Tat schreiten. %N%NMöchten Sie 50 MPP investieren, um die Stämme auszurüsten?
<<TAG_202>>= Zahlung an Agenten in Französisch-Marokko
<<TAG_203>>= Wenn die Stämme der Rif-Gebirgskette mit Waffen und Geld versorgt werden, wird sich Widerstand gegen die französische Herrschaft in der Region bilden. Dies würde sich negativ auf die französischen Einnahmen auswirken und möglicherweise sogar dazu führen, dass einige Truppen von der Westfront abgezogen werden müssen.
<<TAG_204>>= Deutschland setzt Geheimagenten in Französisch-Marokko ein
<<TAG_205>>= %N%N%N%BHerr %BGeneralstabschef %N%NNachdem Erich von Falkenhayn von seiner Funktion als Generalstabschef freigestellt worden war, bat er um einen Kommandoeinsatz im Feld. %N%NDie Bereitstellung der notwendigen logistischen Unterstützung würde uns 150 MPP kosten, verteilt auf 3 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie von Falkenhayn einen Kommandoeinsatz im Feld erteilen oder sollen wir ihn der Vergessenheit anheimfallen lassen?
<<TAG_206>>= Kommando für von Falkenhayn
<<TAG_207>>= Sollten Sie eine weitere HQ-Einheit benötigen, wäre es ratsam, hierzu "JA" zu sagen. %N%N%N%NNachdem von Falkenhayn als Generalstabschef durch Hindenburg ersetzt worden war, diente er mit Auszeichnung auf dem Balkan und im Nahen Osten. %N%NVon Falkenhayns 9. Armee eroberte gegen Ende 1916 Bukarest, und im darauffolgenden Jahr hatte er das Kommando über Truppen der osmanischen Armee in Syrien.
<<TAG_208>>= Deutschland weist von Falkenhayn ein Feldkommando zu
<<TAG_209>>= %N%N%N%BGeneralstabschef %N%BHelmuth %Bvon %BMoltke %N%NAngesichts unserer Schwäche in Ostpreußen sollten wir in Betracht ziehen, unsere Position dort immens zu stärken, indem wir Paul von Hindenburg aus dem Ruhestand holen und ihm dort ein Feldkommando zuweisen. %N%NZur Unterstützung bei seinen Aufgaben könnte Erich Ludendorff als Stabschef fungieren. %N%NHindenburg und Ludendorff mit den notwendigen logistischen Mitteln auszustatten würde uns 150 MPP kosten, verteilt auf 3 Runden zu je 50 MPP. %N%NMöchten Sie von Hindenburg bei Marienburg in Ostpreußen ein Feldkommando zuweisen?
<<TAG_210>>= Feldkommando für von Hindenburg
<<TAG_211>>= Paul von Hindenburg hatte 1911 nach 45 Jahren Dienst in der Armee seine militärische Laufbahn beendet. %N%NNachdem er zu Kriegsbeginn aus dem Ruhestand geholt worden war, besiegte er Samsonows 2. Armee bei Tannenberg und anschließend von Rennenkampfs 1. Armee bei der Masurischen Seenplatte. %N%NSeine Erfolge im Osten führten dazu, dass er im darauffolgenden Jahr von Falkenhayn als Generalstabschef ablöste und Ludendorff die Rolle des Generalquartiermeisters im Generalstab übernahm. %N%NGemeinsam lenkten sie bis zum Ende des Krieges die strategischen Geschicke der Streitkräfte des Deutschen Reiches.
<<TAG_212>>= %N%N%N%BHerr %BGeneralstabschef %N%NDer osmanische Botschafter bittet darum, dass wir eine deutsche Einheit entsenden, die dem Osmanischen Reich dabei hilft, dem Vormarsch des Feindes im Nahen Osten Einhalt zu gebieten. %N%NKurzfristig kann eine Einheit zum Preis von 200 MPP ausgehoben werden, verteilt auf 4 Runden zu je 50 MPP. %N%NEs wird vorgeschlagen, diese Einheit "Asien-Korps" zu nennen, und sollten Sie ihrer Aushebung zustimmen, wird sie in Konstantinopel stationiert. %N%NMöchten Sie die Mittel für die Aushebung und Ausrüstung des Asien-Korps bereitstellen?
<<TAG_213>>= Aushebung des Asien-Korps
<<TAG_214>>= Das Deutsche Reich hatte den Osmanen schon vor ihrem Kriegseintritt militärische Unterstützung gewährt. %N%NAls das Osmanische Reich jedoch in Mesopotamien eine Niederlage erlitt und andernorts Bedrohungen ausgesetzt war, wurde 1917 beschlossen, eine größere Streitmacht zu entsenden, um die Osmanen bei der Rückeroberung dieses Gebietes zu unterstützen. %N%NIn diesem Fall hatte die Bedrohung Palästinas durch die Briten Vorrang und das Asien-Korps wurde dort unter dem Kommando von Oberst Gustav von Oppen stationiert.
<<TAG_215>>= Versorgung mit Lebensmitteln über die neutralen Niederlande
<<TAG_216>>= %N%N%N%BHerr %BOberbefehlshaber %Bder %BHochseeflotte %N%NWir verfügen über Marineeinheiten, welche die Handelsschiffe, die Versorgungsgüter ins Vereinigte Königreich bringen, effektiver versenken könnten, wenn wir nun auch Handelsschiffe angreifen würden, was durch internationales Recht eigentlich untersagt ist. %N%NWir könnten es unseren Marinebefehlshabern gestatten, eine Kampagne des uneingeschränkten Seekriegs gegen die Schifffahrt vor der Küste des Vereinigten Königreichs zu starten. %N%NSolch ein Schritt würde die Öffentlichkeit in den USA sicherlich bestürzen, da neutrale Schiffe zwangsläufig versenkt werden würden, aber wenn wir genügend Schiffe einsetzen, könnten wir womöglich durchaus spektakuläre Ergebnisse erzielen. %N%NMöchten Sie den Start einer uneingeschränkten Kampagne gegen den Transport von Gütern auf dem Seeweg in das Vereinigte Königreich genehmigen?
<<TAG_217>>= Durch das Versenken von Handelsschiffen im Rahmen unserer uneingeschränkten Kampagne – zusätzlich zum Versenken von Kriegsschiffen – könnte die Angst der Kaufleute dazu führen, dass sie ihre Schiffe in den britischen Häfen lassen und sie so völlig überfüllt wären. %N%NSollte dies dann dazu führen, dass die Häfen zusammenbrechen, hätte dies massive Auswirkungen auf die Fähigkeit und Entschlossenheit des Vereinigten Königreichs, Krieg zu führen.
<<TAG_218>>= %N%N%N%BHerr %BGeneralstabschef %N%NBaron Konrad von Wangenheim, unser Botschafter im Osmanischen Reich, berichtet aus Konstantinopel, dass die osmanische Armee noch nicht kriegsbereit ist und große Summen dafür ausgegeben werden müssten, um sie auf ein akzeptables Niveau zu bringen. %N%NDie Verbesserung der osmanischen Armee würde 150 MPP kosten, verteilt auf 3 Runden zu je 50 MPP. %N%NIm Gegenzug wären die Osmanen in der Lage, Liman von Sanders die logistische Unterstützung zu bieten, die er benötigt, um in die Schlacht zu ziehen. %N%NMöchten Sie Geldmittel zur Aufrüstung der osmanischen Armee bereitstellen?
<<TAG_219>>= Aufrüstung der osmanischen Armee
<<TAG_220>>= Am Vorabend des Kriegseintritts waren der osmanischen Regierung die Geldmittel für ihre Kriegsmaschinerie ausgegangen, und zwei große Goldlieferungen aus Deutschland spielten eine wichtige Rolle dabei, das Osmanische Reich dazu zu bewegen, sich den Mittelmächten anzuschließen. %N%NHierzu "JA" zu sagen wäre ratsam, da hierdurch das Osmanische Reich 15 bis 20% stärker zu den Mittelmächten tendieren würde. %N%NDarüber hinaus würde Ihre Entscheidung dazu führen, dass Liman von Sanders am 1. September 1914 in Konstantinopel als osmanisches Hauptquartier eingesetzt wird.
<<TAG_221>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %Bder %BHochseeflotte %N%BAdmiral %Bvon %BIngenohl %N%NUnsere Mittelmeerdivision, deren Flaggschiff der Schlachtkreuzer %VGoeben ist, ist derzeit im Mittelmeer in Richtung Konstantinopel unterwegs. %N%NEs wird empfohlen, dass die %VGoeben weiter nach Konstantinopel fährt, wo sie der osmanischen Marine unterstellt und in %VYavuz %VSultan %VSelim umbenannt werden würde. %N%NWenn Sie sich dazu entschließen, die %VGoeben nicht nach Konstantinopel zu schicken, wird sie stattdessen Kurs auf Pola an der Adriaküste nehmen, wo sie gemeinsam mit der österreichisch-ungarischen Marine ihren Dienst verrichten wird. %N%NSoll die %VGoeben Kurs auf Konstantinopel nehmen, um mit der osmanischen Marine ihren Dienst zu verrichten ("JA"), oder möchten Sie sie nach Pola schicken, damit sie dort in Kooperation mit Österreich-Ungarn ihren Dienst verrichtet ("NEIN")?
<<TAG_222>>= Sollten Sie hierzu "JA" sagen, führt dies nicht nur dazu, dass die osmanische Marine dringend notwendige Verstärkung erhält, sondern trägt auch dazu bei, dass das Osmanische Reich stärker dazu tendiert, dem Krieg auf unserer Seite beizutreten.
<<TAG_223>>= Die Goeben entkommt ihren Verfolgern im Mittelmeer
<<TAG_224>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %Bder %BHochseeflotte %N%BAdmiral %Bvon %BPohl %N%NUm unsere Streitkräfte im Mittelmeer zu verstärken, könnten wir einige U-Boote per Schiff und Schiene nach Pola an der Adriaküste schicken, wo sie von österreichisch-ungarischen Stützpunkten aus feindliche Schiffe angreifen könnten. %N%NSollten wir diese U-Boote nach Pola schicken, würde uns dies 50 MPP kosten und sie wären im Juni einsatzbereit. %N%NAndererseits könnten wir diese U-Boote Ende April in der Ostsee einsetzen. %N%NMöchten Sie sie im Adriatischen Meer ("JA") oder in der Ostsee ("NEIN") stationieren?
<<TAG_225>>= Entsendung von U-Booten nach Pola
<<TAG_226>>= Ein großer Teil des feindlichen Handels erfolgt über das Mittelmeer, was gute Gelegenheiten für U-Boot-Angriffe bieten würde, zumal der österreichisch-ungarischen Marine die militärische Durchschlagskraft fehlt, diese Handelsrouten mit maximaler Wirkung anzugreifen. %N%NWenn Sie hierzu "JA" sagen, könnte dies nicht nur dazu führen, dass wir dem Geldfluss des Feindes einen Schlag versetzen, sondern es könnte auch zum Ergebnis haben, dass der Feind Marineeinheiten aus dem Atlantik abziehen muss.
<<TAG_227>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %Bder %BHochseeflotte %N%BAdmiral %Bvon %BPohl %N%NWir lassen neue U-Boote bauen, und es wurde vorgeschlagen, dass wir ihren Bau in Pola an der Adriaküste abschließen. %N%NDie Bereitstellung der Arbeiter und Materialien, mit denen sie in diesem österreichisch-ungarischen Hafen fertiggestellt werden könnten, würde uns 50 MPP kosten, und die Fertigstellung würde im Februar nächsten Jahres erfolgen. %N%NWenn Sie entscheiden, die Arbeiter und Materialien nicht in die Adria zu schicken, werden die U-Boote im Dezember in der Ostsee eingesetzt. %N%NMöchten Sie, dass die U-Boote in der Adria ("JA") oder in der Ostsee ("NEIN") eingesetzt werden?
<<TAG_228>>= Die Deutschen haben mehrere U-Boote auf österreichisch-ungarischen Stützpunkten stationiert. Da einige von ihnen zu groß sind, um sie zu transportieren, wurde veranlasst, dass deutsche Arbeiter einige U-Boote in Pola bauen.
<<TAG_229>>= %N%N%N%BAußenminister %N%BArthur %BZimmermann %N%NUm die Aufmerksamkeit der USA vom Krieg in Europa abzulenken, wurde vorgeschlagen, dass wir Mexiko dazu ermutigen, die USA anzugreifen. %N%NWenn Sie ein Bündnis mit Mexiko vorschlagen möchten, wird umgehend ein Telegramm an unseren Botschafter in den USA geschickt, mit der Anweisung, es an unseren Botschafter in Mexiko, Heinrich von Eckardt, weiterzuleiten. %N%NMöchten Sie ein Telegramm senden, in dem Sie unseren Botschafter in Mexiko anweisen, der mexikanischen Regierung ein Bündnis anzubieten?
<<TAG_230>>= Es wird vorgeschlagen, Mexiko ein vollwertiges Bündnis mit großzügigen Mitteln zur Finanzierung seiner militärischen Vorhaben anzubieten. %N%NIm Gegenzug würden wir nach Kriegsende und im Verlauf der Friedensgespräche forcieren, dass Mexiko seine verlorenen Gebiete in Texas, New Mexico und Arizona wiedererlangt. %N%NSollten Sie "JA" sagen, besteht natürlich die Gefahr, dass die Nachrichtendienste der Entente das Telegramm abfangen und die diplomatischen Folgen unsere Beziehungen zu den USA schwer beeinträchtigen. %N%NFalls die Nachricht jedoch nicht abgefangen wird und die Mexikaner interessiert sind, werden die Verhandlungen mittels einer sicheren Methode fortgeführt.
<<TAG_231>>= %N%N%N%BAußenminister %N%BArthur %BZimmermann %N%NWir haben von der mexikanischen Regierung eine positive Antwort auf Ihr Telegramm erhalten, in dem Sie Mexiko ein Bündnis offeriert haben. %N%NDie Mexikaner bitten um 150 MPP, verteilt auf 3 Runden zu je 50 MPP, um genügend Mittel für eine Offensive in Texas zur Verfügung zu haben. %N%NMöchten Sie die Übermittlung dieser Mittel an die mexikanische Regierung genehmigen?
<<TAG_232>>= Mexikanische Regierung
<<TAG_233>>= In der Realität fingen die Briten das Zimmermann-Telegramm ab und fanden eine Möglichkeit, die US-Behörden über seinen Inhalt zu informieren, ohne genau preiszugeben, wie sie an das Telegramm gekommen waren. %N%NWenn Sie dies lesen, können Sie jedoch sicher sein, dass ein sicherer Weg gefunden wurde, um ein Bündnis mit der mexikanischen Regierung zu besprechen. %N%NWenn Sie dazu "JA" sagen und die USA uns infolgedessen den Krieg erklären, wird das Einkommen der USA reduziert, weil das Land Ressourcen umleiten muss, um gegen die mexikanische Armee zu kämpfen.
<<TAG_234>>= %N%N%N%BHerr %BGeneralstabschef %N%NDie Revolution in Russland und die Bildung einer Übergangsregierung dort eröffnen eine neue Möglichkeit, unseren Feind im Osten zu schwächen. %N%NIn der Schweiz gibt es einen russischen Revolutionär namens Lenin, der sich als nützlich erweisen könnte, wenn wir dafür sorgen, dass er nach Russland geschickt wird, wo er sich für die bolschewistische Partei einsetzen könnte. %N%NMöchten Sie die Zahlung von 25 MPP genehmigen, um Lenin nach Russland zu schicken, in der Hoffnung, dass er dort für weitere Unruhe sorgt?
<<TAG_235>>= Lenin nach Russland schicken
<<TAG_236>>= Die Bolschewiki sind hitzköpfige Revolutionäre, die Russland auffordern, Frieden zu schließen. %N%NSollte diese Fraktion in Russland an Unterstützung gewinnen, kann dies die Moral dieser Nation und ihre Entschlossenheit, den Krieg gegen uns fortzusetzen, nur schwächen. %N%NDie Entscheidung Deutschlands, Lenin in einem plombierten Waggon nach Russland zu schicken, war vielleicht eines der entscheidendsten Ereignisse des Ersten Weltkriegs. %N%N%N%NSie führte nicht nur zur Russischen Revolution, sondern infolgedessen auch zu zunehmender Unzufriedenheit bei vielen Armeen und der Zivilbevölkerung in der Heimat. %N%NLetzten Endes sollte der Erfolg der Bolschewiki in Russland auch zum Zusammenbruch Deutschlands im Herbst 1918 beitragen, sodass dies keine leichte Entscheidung ist.
<<TAG_237>>= %N%N%N%BHerr %BGeneralstabschef %N%NEs hat sich eine Möglichkeit ergeben, den Krieg im Osten zu beenden, indem wir in Brest-Litowsk einen Friedensvertrag mit der bolschewistischen Regierung unterzeichnen. %N%NDer Vertrag würde zur Bildung einer Reihe neuer Staaten im Osten führen. %N%NEr wäre für uns auch aus wirtschaftlicher Sicht von Vorteil, da wir von Russland verlangen könnten, als Entschädigung 300 MPP an deutsche Investoren zu zahlen, die ihr Hab und Gut durch den Krieg und die Revolution verloren haben. %N%NMöchten Sie einen Friedensvertrag mit den Bolschewiki unterzeichnen, wodurch Russland aus dem Krieg austreten würde?
<<TAG_238>>= Der Friedensvertrag von Brest-Litowsk
<<TAG_239>>= Russland befindet sich im Chaos, und je schneller wir unsere Truppen abziehen, desto besser, denn sonst werden sie weiter und weiter mit dem Bolschewismus infiziert. %N%NWir würden dann riskieren, die Revolution in unsere eigenen Länder zu importieren. %N%NDie Unterzeichnung eines Friedensvertrags mit den Bolschewiki würde dieses Risiko verringern, und unsere Truppen würden in ihre Heimatländer zurückkehren können, wo sie anderweitig eingesetzt werden könnten. %N%NWenn Sie dazu "JA" sagen, wird sich Russland aus dem Krieg zurückziehen. Finnland, Lettland, Litauen, Estland und die Ukraine würden daraufhin allesamt unabhängige, neutrale Staaten werden. %N%NWenn Sie sich für "NEIN" entscheiden, wird sich der russische Widerstand verstärken, Russlands nationale Moral wird um 15.000 Punkte steigen.
<<TAG_240>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %Bder %BHochseeflotte %N%BVizeadmiral %BScheer %N%NWir haben einige Handelsstörer, die sich dafür bereitmachen, in den nächsten Monaten die feindlichen Schiffe im weit entfernten Pazifik und Indischen Ozean anzugreifen. %N%NDie Vorbereitung dieser Schiffe würde uns 50 MPP kosten. %N%NMöchten Sie die Zahlung autorisieren, damit diese Handelsstörer aufbrechen und den Schiffen des Feindes das Leben schwer machen können?
<<TAG_241>>= Handelsstörer
<<TAG_242>>= Es wird vorgeschlagen, die %VMöwe, die %VWolf und ein Segelschiff namens %VSeeadler zu entsenden. %N%NDie Schiffe sollen sich an den feindlichen Schiffen vorbeischleichen und in Richtung Südatlantik fahren, von wo aus sie die feindlichen Schifffahrtswege weit abseits von Europa überfallen sollen. %N%NWenn Sie hierzu "JA" sagen, wird dies den britischen Handel stören und damit das Einkommen des Vereinigten Königreichs verringern.
<<TAG_243>>= %N%N%N%BHerr %BGeneralstabschef %N%NDie Bolschewiki in Finnland gewinnen an Stärke und drohen, die unter General Mannerheim aufrechterhaltene Ordnung zu stürzen. %N%NGeneralmajor von der Goltz schlägt daher vor, eine Expedition nach Finnland zu unternehmen, um Mannerheims Streitkräfte im Kampf gegen die Roten zu unterstützen, aber die Entsendung würde uns 75 MPP kosten. %N%NSobald Mannerheim die sichere Kontrolle über Finnland hätte, könnten wir mit diesem Land den Handel aufnehmen, sodass der wirtschaftliche Nutzen auf lange Sicht die Kosten für diese Expedition übertreffen könnte. %N%NMöchten Sie von der Goltz' Expedition nach Finnland autorisieren?
<<TAG_244>>= Finnische Expedition
<<TAG_245>>= Von der Goltz' Ostsee-Division landete im April 1918 in Finnland, eroberte in kurzer Zeit Helsinki und merzte die revolutionären Kräfte aus. Anschließend verblieben die Deutschen bis Kriegsende in Finnland. %N%NOhne deutsche Intervention hätten die Weißen wahrscheinlich Probleme gehabt, die finnischen Bolschewiki zu stürzen, sodass die Geschichte dieses Landes im 20. Jahrhundert radikal anders hätte verlaufen können.
<<TAG_246>>= %N%N%N%BReichskanzler %N%BTheobald %Bvon %BBethmann %BHollweg %N%NMax von Oppenheim, der Leiter unserer Nachrichtenstelle für den Orient, hat uns darüber informiert, dass die indische nationalistische Ghadar-Partei plant, die Briten aus ihrem Land zu vertreiben. %N%NSollte sie erfolgreich sein, könnte ihr Aufstand dem Britischen Empire einen verheerenden Schlag versetzen und dazu beitragen, den Weg für den Sieg gegen unseren mächtigsten Feind zu ebnen. %N%NMöchten Sie eine Zahlung von 25 MPP autorisieren, um Waffen für die indischen Nationalisten zu kaufen?
<<TAG_247>>= Geldmittel für indische Nationalisten
<<TAG_248>>= Die Vertreter der Ghadar-Partei behaupten, tausende Unterstützer zu haben, und bitten um Waffen, die sie bei ihrer Revolte einsetzen können. %N%NWenn Sie zustimmen, wird unser Militärattaché in Washington D.C., Hauptmann Franz von Papen, angewiesen, Waffen von Waffenhändlern in den USA zu kaufen, um sie an die Ghadar-Partei in Indien zu verschiffen. %N%NDiese Waffen würden bei einem Aufstand in Bengalen eingesetzt werden, der am 1. Weihnachtstag 1915 beginnen soll. %N%N Sein Ziel bestünde darin, zunächst Kalkutta zu erobern, und anschließend nach und nach ganz Indien. %N%NWenn Sie "JA" sagen, besteht eine geringe Chance auf einen Aufstand in Indien, der den aus dem Britischen Empire herrührenden Einnahmen des Vereinigten Königreichs einen schweren Schlag versetzen würde. %N%NAllerdings ist es wahrscheinlicher, dass das Komplott aufgedeckt wird und es nicht zum Aufstand kommt.
<<TAG_249>>= %N%N%N%BHerr %BReichskanzler %N%NDie Moral unseres Landes ist auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt. %N%NDamit sich die Situation nicht weiter verschlechtert, wäre es ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft zu transferieren. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_250>>= Getreideversorgung aus der Ukraine
<<TAG_251>>= %N%N%N%BHerr %BOberbefehlshaber %Bder %BHochseeflotte %N%NMit dem Eintritt der USA in den Krieg bestehen keine diplomatischen Risiken bezüglich des uneingeschränkten Seekriegs mehr. %N%NMöchten Sie in Anbetracht dessen unsere Marineeinheiten ermächtigen, uneingeschränkte Angriffe auf die Schifffahrt der Entente zu starten, wenn sie sich an den richtigen Orten in der Nähe der britischen Häfen befinden?
<<TAG_252>>= %N%N%N%BHerr %BReichskanzler %N%NDie Moral unseres Landes ist weiter gesunken und hat ein kritisches Niveau erreicht. %N%NDamit sich die Situation nicht weiter verschlechtert und zu Unruhen führt, wäre es ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft umzuleiten. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_253>>= %N%N%N%BOberbefehlshaber %Bder %BHochseeflotte %N%BAdmiral %Bvon %BIngenohl %N%NDer britische Tanker %VGlyndwr, der zu Kriegsbeginn in Danzig festgesetzt wurde, könnte in ein Flugzeugmutterschiff umgewandelt werden. %N%NDie Arbeiten würden uns 100 MPP kosten, verteilt auf 2 Runden zu je 50 MPP, und sie wären im Dezember 1914 abgeschlossen. %N%NMöchten Sie den Umbau dieses Tankers in ein Flugzeugmutterschiff genehmigen?
<<TAG_254>>= Flugzeugmutterschiff Glyndwr
<<TAG_255>>= Die %VGlyndwr befand sich bei Kriegsbeginn in Danzig, und nachdem sie von den deutschen Behörden beschlagnahmt worden war, wurde beschlossen, sie in ein Flugzeugmutterschiff umzubauen. %N%NDas vier Flugzeuge tragende Schiff nahm an Operationen in der Ostsee gegen die Russen teil, wurde jedoch von einer Mine schwer beschädigt, als es einmal auf dem Weg zurück zum Hafen war.
<<TAG_256>>= %N%N%N%BHerr %BGeneralstabschef %N%NNun, da der Krieg mit Russland vorbei ist, haben wir die Möglichkeit, Frieden mit Rumänien zu schließen, und zwar zu unserem Vorteil. %N%NWir könnten Rumänien Bedingungen anbieten, bei denen das Land seine Unabhängigkeit behält, aber im Gegenzug müsste es Bulgarien die Süddobrudscha überlassen und uns an den Einnahmen aus den Ölquellen beteiligen. %N%NDie Unterzeichnung dieses Vertrags würde uns 20 MPP und 50 Punkte an nationaler Moral pro Runde einbringen, solange Rumänien neutral bleibt und unser Verbündeter Österreich-Ungarn im Krieg ist. %N%NMöchten Sie den Krieg mit Rumänien beenden und den Vertrag von Bukarest unterzeichnen?
<<TAG_257>>= Der Austritt Rumäniens aus dem Krieg würde auch bedeuten, dass Österreich-Ungarn wieder Zugang zu rumänischem Getreide erhält und nicht mehr 50 Punkte an nationaler Moral pro Runde verliert.
<<TAG_258>>= Rumänisches Öl
<<TAG_259>>= %N%N%N%BHerr %BGeneralstabschef %N%NMax Zupitza, der ehemalige Leiter des Sanitätskorps in Deutsch-Südwestafrika, hat uns einen interessanten Vorschlag unterbreitet. %N%NDa unsere Zeppeline nun in der Lage sind, mehr als 100 Stunden in der Luft zu bleiben, schlägt Zupitza vor, dass man einen Zeppelin dazu benutzen könnte, von Lettow-Vorbeck in Ostafrika zu versorgen. %N%NDieser Vorschlag verdient Beachtung, da er von einer Reihe prominenter Persönlichkeiten unterstützt wird, darunter der Marineminister und vor allem der Kaiser selbst. %N%NMöchten Sie die Investition von 35 MPP genehmigen, die für diese Mission benötigt werden würde?
<<TAG_260>>= Nachschub für Ostafrika
<<TAG_261>>= Unseren Schutztruppen in Afrika einen Zeppelin mit Waffen, Munition, medizinischer Ausrüstung und Post zu senden würde im Erfolgsfall die Moral der deutschen Bevölkerung spürbar verbessern. %N%NMan schätzt, dass diese Mission eine Erfolgschance von 50% hätte. %N%NDie im November 1917 gestartete Gesandtschaft erreichte beinahe ihr Ziel und kehrte erst beim Überfliegen des Sudans um, weil sie einen Funkspruch erhielt, dass von Lettow-Vorbeck kurz vor der Kapitulation stand. %N%NLetzten Endes sollte von Lettow-Vorbeck noch ein weiteres Jahr lang weiterkämpfen und verblieb noch fast zwei Wochen, nachdem das Deutsche Reich bereits den Waffenstillstand mit der Entente unterzeichnet hatte, im Feld.
<<TAG_262>>= %N%N%N%BMittelmächte-Spieler %N%NMöchten Sie noch maximal fünf Jahre weiterspielen, falls bis zum 11. November 1918 keine der beiden Seiten einen Überragenden Sieg errungen hat? %N%NDas neue Enddatum wäre in diesem Fall der 1. Januar 1924. %N%NDadurch sollte genügend Zeit für einen Sieg einer der beiden Seiten zur Verfügung stehen. Falls jedoch kein Sieg errungen werden kann, gelten zu diesem Zeitpunkt die Bedingungen für einen Knappen Sieg. %N%NEntscheiden Sie sich für "JA", um bis zu fünf weitere Jahre weiterzuspielen, oder für "NEIN", damit das Spiel spätestens am 11. November 1918 endet.
<<TAG_263>>= %N%N%N%BKanzler %N%BConrad %Bvon %BHötzendorf %N%NGeneral von Böhm-Ermolli sowie das IV. und VII. Korps unserer 2. Armee sind derzeit auf dem Weg nach Novi Sad und Temeschburg nahe der serbischen Grenze, wo sie in Kürze eingesetzt werden sollen, um an der Invasion in Serbien teilzunehmen. %N%NAllerdings könnte ihr Einsatz dort bedeuten, dass uns dadurch nicht genug Truppen als Schutz gegen Russland blieben, weshalb vorgeschlagen wurde, sie stattdessen an die russische Grenze zu verlegen. %N%NLeider würde ihre Entsendung in den Kampf gegen Russland ihre Einsatzbereitschaft um mehrere Wochen verzögern. %N%NMöchten Sie, dass diese Einheiten sofort im Kampf gegen Serbien eingesetzt werden ("JA"), oder möchten Sie sie lieber in den Kampf gegen Russland schicken ("NEIN")?
<<TAG_264>>= Österreich-Ungarn erklärte Serbien den Krieg, bevor die Mobilmachung der Armee abgeschlossen war, und die Unterstützung Serbiens durch den Bündnispartner Russland führte zu einer Änderung des Mobilmachungsplans. %N%NDies verursachte erhebliche Verzögerungen und ein großes Chaos, da viele der Soldaten, die zur Bekämpfung Russlands entsendet worden waren, nach ihrer Zugfahrt lange Strecken zu Fuß zurücklegen mussten. %N%NDarüber hinaus führte das Entsenden der 2. Armee in den Kampf gegen Russland dazu, dass Österreich-Ungarns Offensive gegen Serbien nicht schlagkräftig genug war.
<<TAG_265>>= %N%N%N%BKanzler %N%BConrad %Bvon %BHötzendorf %N%NEinige wagemutige Marineoffiziere haben den Vorschlag unterbreitet, Taucher mit Sprengstoffausrüstung einzusetzen, um italienische Kriegsschiffe in ihren Heimathäfen anzugreifen. %N%NDies wäre ein riskantes Unterfangen, aber bei einem Erfolg könnte der verursachte Schaden sehr groß ausfallen. %N%NDie Kosten für die Rekrutierung, Ausbildung und Ausrüstung der Saboteure würden 50 MPP betragen. %N%NMöchten Sie den Einsatz dieser Saboteure in italienischen Häfen autorisieren?
<<TAG_266>>= Ausbildung von Saboteuren
<<TAG_267>>= Österreichisch-ungarische Saboteure waren während des Krieges aktiv und ihnen wurde damals der Untergang des italienischen Schlachtschiffs %VBenedetto %VBrin zugeschrieben, auch wenn die eigentliche Ursache für die Explosion, die das Schiff zum Sinken brachte, ein Unfall gewesen sein könnte.
<<TAG_268>>= %N%N%N%BEure %BKaiserliche %BMajestät %BKarl %N%NConrad von Hötzendorf wurde von seiner Funktion als Generalstabschef entbunden und beantragt nun ein Feldkommando. %N%NDie Bereitstellung der notwendigen logistischen Unterstützung würde uns 150 MPP kosten, verteilt auf 3 Runden zu je 50 MPP. %N%NSoll von Hötzendorf ein Feldkommando erhalten oder sollen wir ihn der Vergessenheit anheimfallen lassen?
<<TAG_269>>= Feldkommando für von Hötzendorf
<<TAG_270>>= Nachdem es von Hötzendorf nicht gelungen war, die Streitkräfte des Reiches zum Sieg zu führen, entließ ihn Kaiser Karl als Generalstabschef und ersetzte ihn durch Arthur Arz von Straußenburg. Von Hötzendorf erhielt daraufhin ein Kommando an der italienischen Front. %N%NWenn der Einsatz einer zusätzlichen HQ-Einheit den Kriegsanstrengungen zuträglich ist, wird empfohlen, dazu "JA" zu sagen.
<<TAG_271>>= Österreich-Ungarn gibt Conrad von Hötzendorf Feldkommando
<<TAG_272>>= %N%N%N%BEure %BKaiserliche %BMajestät %N%NAngesichts der ernsten Lage im Nahen Osten bittet das Osmanische Reich uns darum, eine österreichisch-ungarische Einheit zu entsenden, die den Osmanen hilft, den Vormarsch des Feindes zu stoppen. %N%NWir könnten kurzfristig eine Einheit zum Preis von 200 MPP, verteilt auf 4 Runden zu je 50 MPP, rekrutieren und ausbilden. %N%NDer vorgeschlagene Name für diese Einheit wäre "k.u.k. Orient-Korps" und sie würde in Belgrad aufgestellt werden. %N%NSollen die Mittel für die Aushebung und Ausrüstung des k.u.k. Orient-Korps bereitgestellt werden?
<<TAG_273>>= Bildung des k.u.k. Orient-Korps
<<TAG_274>>= Einige kleine Einheiten Österreich-Ungarns dienten für die längste Zeit des Krieges im Osmanischen Reich, vor allem in der Artillerie. %N%NAls die Briten jedoch 1917 damit begannen, signifikante Gebietsgewinne zu erzielen, zog man in Österreich-Ungarn in Erwägung, eine größere Einheit, das k.u.k. Orient-Korps, zu entsenden, um dem Bündnispartner zu helfen. %N%NEs wurden zwar mehr als 8.000 Männer in Belgrad als Grundstock für den Aufbau rekrutiert, allerdings entsandte man sie 1918 nicht in den Nahen Osten, sondern nach Albanien.
<<TAG_275>>= Österreich-Ungarn bildet k.u.k. Orient-Korps
<<TAG_276>>= %N%N%N%BEure %BKaiserliche %BMajestät %BFranz %BJosef %N%NNationalistische Persönlichkeiten in Italien fordern einen Krieg gegen uns, wenn wir Gebiete um Trient und Triest nicht an Italien abtreten. %N%NDie von ihnen geforderte Gebietsübertragung würde die Stadt und den Hafen von Triest sowie die Städte Trient und Bruneck umfassen. %N%NWenn wir diese Städte an Italien abtreten würden, würde dies das Verlangen Italiens, gegen uns in den Krieg zu ziehen, massiv abschwächen. %N%NSollen Trient und Triest Italien übergeben werden?
<<TAG_277>>= Die Abtretung von Trient und Triest würde nicht nur unsere Wirtschaft schwächen, sondern auch für Unmut in der Bevölkerung sorgen. %N%NTatsächlich würde ein solcher Schritt auf massiven Widerstand in unserer eigenen Bevölkerung stoßen und er hätte enorme negative Auswirkungen auf die Moral unserer Nation. %N%NDennoch würde dies mit ziemlicher Sicherheit den italienischen Kriegsbemühungen einen Riegel vorschieben, sodass wir unsere ganze Aufmerksamkeit dem Kampf gegen die Russen und Serben widmen könnten.
<<TAG_278>>= Österreich-Ungarn tritt Trient und Triest an Italien ab
<<TAG_279>>= %N%N%N%BKanzler %N%BConrad %Bvon %BHötzendorf %N%NDa Albanien in verbündeter Hand ist, könnten wir unsere Truppenstärke in diesem Gebiet erhöhen, indem wir einen Verband bestehend aus albanischen Freiwilligen bilden und ihn "Albanische Legion" nennen. %N%NDiese Einheit zu bilden würde uns 50 MPP kosten und sie wäre in Tirana stationiert. %N%NMöchten Sie die Bildung der Albanischen Legion autorisieren?
<<TAG_280>>= Albanische Legion
<<TAG_281>>= Während der österreichisch-ungarischen Besatzung Albaniens wurde versucht, die Unterstützung der Bevölkerung zu gewinnen. %N%NDie Infrastruktur wurde verbessert, die Verwendung der albanischen Sprache wurde gefördert und Männer wurden für den Dienst in der Armee rekrutiert. %N%NHierzu "JA" zu sagen wäre ratsam, da wir dadurch für geringe Kosten unsere Position in dieser Region stärken könnten.
<<TAG_282>>= %N%N%N%BHerr %BKanzler %N%NDie Moral unserer Untertanen ist auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt. %N%NDamit sich die Situation nicht weiter verschlechtert, wäre es ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft zu transferieren. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_283>>= %N%N%N%BHerr %BKanzler %N%NDie Moral unserer Untertanen ist weiter gesunken und die Lage ist nun sehr ernst. %N%NDamit sich die Situation nicht weiter verschlechtert, wäre es ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft zu transferieren. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_284>>= %N%N%N%BKanzler %N%BConrad %Bvon %BHötzendorf %N%NRiesige Mengen an Flüchtenden sind aus den Kriegsgebieten geflohen, und die Notwendigkeit, sie zu ernähren, einzukleiden und unterzubringen, stellt eine große Belastung für die Wirtschaft und die Infrastruktur unseres Reiches dar. %N%NWenn wir weitere Auswirkungen auf unsere nationale Moral verhindern wollen, wäre es jedoch ratsam, in die Versorgung der Flüchtenden zu investieren. %N%NWenn Sie "JA" zur Bereitstellung von Nahrung, Kleidung und Unterkünften sagen, kostet uns dies 50 MPP und unsere nationale Moral steigt um 2.000 Punkte. %N%NWenn Sie "NEIN" sagen, wird sich die Moral in unserem Land weiter verschlechtern, was dann dazu führt, dass unsere nationale Moral um 2.000 Punkte sinkt.
<<TAG_285>>= Hilfe für Flüchtende aus Galizien
<<TAG_286>>= Mehr als eine Million Menschen wurden im ersten Kriegsjahr zu Flüchtenden, vertrieben durch die erfolgreichen russischen Kampagnen bei Lemberg und Przemyśl. %N%NDie Neuigkeiten, die sie von der Front mitbrachten, wirkten sich auf die Moral aus, und die Flüchtenden stellten eine große Belastung für die heimische Infrastruktur dar, sodass die Behörden insgesamt mehr als zwei Millionen Kronen zur Entlastung investierten.
<<TAG_287>>= %N%N%N%BKanzler %N%BConrad %Bvon %BHötzendorf %N%NDas Oberste Nationalkomitee Polens bietet uns seine Dienste im Kampf gegen Russland an, und Józef Piłsudski schlägt vor, eine Polnische Legion für den Dienst in unserer Armee auszuheben. %N%NAngesichts der hohen Anzahl an potenziellen polnischen Freiwilligen könnten sie einen Truppenverband mit halber Stärke bilden, der Anfang September 1914 in Košice stationiert werden würde. %N%NMöchten Sie die Aushebung dieser polnischen Einheit zum Preis von 30 MPP pro Runde für 2 Runden genehmigen?
<<TAG_288>>= Bildung von Piłsudskis Polnischer Legion
<<TAG_289>>= Im August 1916 wurde in Krakau von polnischen Aktivisten ein Oberstes Nationalkomitee gebildet, um ihre Interessen innerhalb des Reiches zu vertreten, und die habsburgischen Behörden stimmten der Bildung einer Polnischen Legion zu, die unter dem Kommando von Piłsudski für sie kämpfte. %N%NPiłsudski wollte den Kriegsausbruch forcieren, indem er versuchte, einen Aufstand in Russisch-Polen anzuzetteln, aber der Versuch scheiterte. Seine Bemühungen richteten sich anschließend auf die Aushebung dieser Legion, und in den ersten Kriegsmonaten wurden mehr als 10.000 Männer rekrutiert. %N%NDie polnischen Soldaten schworen Franz Josef die Treue und gehörten zur österreichisch-ungarischen Armee. Ihre Einheit erreichte schlussendlich eine Stärke von mehr als 20.000 Mann. %N%NMit der Zustimmung zur Aushebung dieser Einheit trug Österreich-Ungarn jedoch dazu bei, den polnischen Nationalismus zu erwecken, und die Forderungen nach Selbstbestimmung der Polen und anderer Nationalitäten im Habsburgerreich werden eine Bedrohung darstellen, sollte sich der Krieg als viel hartnäckigere Angelegenheit erweisen als erwartet.
<<TAG_290>>= %N%N%N%BHerr %BKriegsminister %N%NScheich Sidi Ahmed asch-Scharif, Anführer der Senussi in der Kyrenaika, ist uns weiterhin treu ergeben und sehnt sich nach dem Tag, an dem er die Italiener aus seinem Territorium vertreiben kann. %N%NEr ist bereit für eine Revolte, bittet aber um Offiziere, die seine Männer anführen sollen, und um Waffen und Ausrüstung, um sie zu bewaffnen. %N%NMöchten Sie 50 MPP investieren, um die notwendige Unterstützung für diesen Aufstand zu leisten?
<<TAG_291>>= Zahlung an die Senussi
<<TAG_292>>= Bis zu Italiens Eroberung von Libyen im Jahr 1911 gehörte die Region zum Osmanischen Reich. Die dort ansässigen Senussi waren eine religiöse Sekte, die Verbindungen zu ihren ehemaligen Herrschern unterhielt. %N%NAls die Italiener 1915 in den Krieg eintraten, erhoben sich die Senussi gegen sie, und ihr Aufstand erhielt osmanische Unterstützung, häufig mit Hilfe deutscher U-Boote. %N%NDer Aufstand der Senussi erwies sich für die Italiener und Briten in Nordafrika als ein Dorn im Auge. %N%NDa unsere Unterstützung dieser Revolte mit ziemlicher Sicherheit mehr feindliche Ressourcen binden würde, als wir eigene dafür aufwenden müssten, wird empfohlen, hierzu "JA" zu sagen. %N%NSollten die Senussi erfolgreich sein, könnten wir vielleicht sogar eine reguläre Einheit in der Kyrenaika ausheben, was uns möglicherweise stark genug machen würde, um von Westen aus in Ägypten einzufallen.
<<TAG_293>>= Osmanisches Reich sendet Abgesandte zu den Senussi
<<TAG_294>>= %N%N%N%BHerr %BKriegsminister %N%NAbgesandte der Senussi berichten, dass es ihren Streitkräften gelungen ist, sich gegen die italienischen Besatzer zu erheben, und dass sie mit der Eroberung von Bardia im Osten der Kyrenaika einen großen Sieg errungen haben. %N%NSie bitten demütig darum, dass wir mehr Waffen und Offiziere schicken, um ein reguläres Korps auszubilden, das zusammen mit ihren nicht so straff organisierten Stammesangehörigen ins Feld ziehen soll. %N%NMöchten Sie 75 MPP ausgeben, um die angeforderten Offiziere und die Ausrüstung zu den Senussi schmuggeln zu lassen und ein reguläres Korps in Bardia zu bilden?
<<TAG_295>>= Waffen für die Senussi
<<TAG_296>>= Wenn Sie hierzu "JA" sagen, wird sich die Revolte ausbreiten, und die Entente wird weiter unter Druck gesetzt. %N%NDie Senussi wurden während des Krieges per U-Boot versorgt. An Bord befanden sich Offiziere, Lebensmittel und Ausrüstung. %N%NAngesichts der Tatsache, dass wir weniger Ressourcen bereitstellen müssten, als der Feind aufgrund der Revolte verlieren würde, wird empfohlen, hierzu "JA" zu sagen.
<<TAG_297>>= Osmanisches Reich schickt Senussi Waffen
<<TAG_298>>= %N%N%N%BHerr %BKriegsminister %N%NDie Moral unseres Reiches ist auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt. %N%NDamit sich die Situation nicht weiter verschlechtert, wäre es ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft zu transferieren. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_299>>= %N%N%N%BHerr %BKriegsminister %N%NDie Moral in unserem Land ist auf ein kritisches Niveau gesunken. %N%NDamit sich die Situation nicht weiter verschlechtert, wäre es ratsam, einen Teil unserer Militärausgaben in die zivile Wirtschaft umzuleiten. %N%NDies würde uns 25 MPP pro Runde kosten, aber im Gegenzug würden wir für den Rest des Krieges pro Runde 50 Punkte an nationaler Moral erhalten. %N%NMöchten Sie einen Teil der Militärproduktionspunkte in die zivile Wirtschaft fließen lassen, um die Moral zu erhöhen?
<<TAG_300>>= Die Bereitschaftsbewegung wurde ins Leben gerufen, um die amerikanische Bevölkerung auf den Krieg vorzubereiten, und sie wird von einigen einflussreichen Persönlichkeiten unterstützt, darunter Teddy Roosevelt. %N%NEs liegt im Interesse vieler in den USA, dass wir diesen Konflikt nicht verlieren. %N%NWenn Sie "JA" sagen, werden unsere Agenten mit Hilfe dieser Bewegung der amerikanischen Öffentlichkeit klarmachen, dass alle US-Investitionen in den Ländern der Entente im Falle eines Sieges der Mittelmächte verlorengehen würden. %N%NEin "JA" würde sich dahingehend auswirken, dass die USA 4 bis 7% stärker zur Entente tendieren, sowie anschließend weitere 1 bis 2% pro Runde.
<<TAG_301>>= Wenn Sie sich für "JA" entscheiden, können Sie noch fünf Jahre weiterspielen, sofern Sie denn möchten. %N%NWenn Sie "JA" sagen, wird der Entente jetzt die gleiche Frage gestellt, und nur wenn auch sie sich für "JA" entscheidet, wird das Enddatum verschoben. %N%NDie KI sagt immer "JA".
<<TAG_302>>= %N%N%N%BHerr %BOberbefehlshaber %N%NDerzeit kann das Vereinigte Königreich uns nur via Archangelsk versorgen, und dieser Hafen ist nicht ganzjährig erreichbar, da die Meeresstraße zufriert. %N%NEs wird daher empfohlen, einen neuen Hafen in der Kola-Bucht in der Barentssee aufzubauen. Dieser Hafen würde das ganze Jahr über zur Verfügung stehen, sodass die Briten einen gleichmäßigeren Versorgungsfluss aufrechterhalten könnten. %N%NAllerdings müsste die Eisenbahnstrecke zwischen dort und Petrograd fertiggestellt und die Infrastruktur im Hafen ausgebaut werden, damit die Güter dort abgeladen werden können. %N%NDies würde uns 25 MPP kosten, und die Arbeiten wären hoffentlich im Sommer 1916 abgeschlossen. %N%NMöchten Sie diesen Plan zur Entwicklung des Hafens Murmansk genehmigen ("JA")?
<<TAG_303>>= Erschließung von Murmansk
<<TAG_304>>= Tausende von Kriegsgefangenen wurden unter russischer Beaufsichtigung für den Ausbau des Hafens und des Eisenbahnnetzes in Eiseskälte eingesetzt, und die Strecke wurde im Frühjahr 1917 eröffnet. %N%NDie Fertigstellung könnte schneller vonstattengehen, als es damals in Wirklichkeit geschah, möglicherweise im Sommer 1916, und ganz sicher nicht später als im Frühjahr 1917. %N%N5 Runden vor Fertigstellung dieser Strecke werden Sie diesbezüglich benachrichtigt. %N%NAb diesem Zeitpunkt erhalten alle Ressourcen von Petrosawodsk am Onegasee nördlich von Murmansk von 0 ausgehend 1 Punkt Stärke pro Runde. Sobald sie alle Stärke 5 erreicht haben, wird die Konvoistrecke in Betrieb genommen.
<<TAG_305>>= %N%N%N%BHerr %BKriegsminister %N%NDer Fall Basras ist ein schmerzhafter Verlust und wir sollten erwägen, hier etwas zu unternehmen. %N%NSüleyman Askerî Bey, Leiter unserer Spezialorganisation Teşkilât-ı Mahsusa, bittet um die Erlaubnis, in Mesopotamien eine Einheit von Freiwilligen zu bilden, um gegen die Briten zurückzuschlagen. %N%NDarüber hinaus hat sich ein deutscher Offizier, Hauptmann Fritz Klein, freiwillig gemeldet, das Kommando über eine Mission zur Sabotage der Produktion in der Ölraffinerie Abadan zu übernehmen. %N%NAskerîs Freiwilligeneinheit zu bilden und Klein mit den Mitteln für seine Mission auszustatten würde uns 55 MPP kosten. %N%NMöchten Sie diese Zahlung genehmigen, um unsere Position in Mesopotamien zu stärken?
<<TAG_306>>= Maßnahmen in Mesopotamien ergreifen
<<TAG_307>>= Hierzu "JA" zu sagen würde es dem Feind erschweren, weiter nach Mesopotamien vorzudringen, und Kleins Mission hätte eine 75%ige Chance, die Raffinerie zu beschädigen, wodurch der Feind einen leichten Einkommensverlust hinnehmen müsste. %N%NSüleyman Askerî wurde zum Gouverneur und Militärkommandanten von Basra ernannt, und für den Angriff auf Basra wurde aus 4.000 regulären und 15.000 irregulären Soldaten eine Streitmacht gebildet. Der Angriff scheiterte jedoch und Askerî beging Selbstmord. %N%NKleins Mission war erfolgreicher, da es ihm gelang, bei der Raffinerie von Abadan Pipelines über eine Gesamtlänge von etwa 19 Kilometern zu sabotieren. Jedoch verlor das Vereinigte Königreich durch diese Sabotage lediglich 70 Gallonen Öl.
<<TAG_308>>= %N%N%N%BHerr %BKriegsminister %N%NTausende georgische Muslime haben von russischem Territorium aus die Grenze überquert, um im bevorstehenden Konflikt ihre Dienste anzubieten. %N%NWir könnten aus ihnen eine Einheit bilden, die uns dabei helfen könnte, die Provinzen zurückzuerobern, die wir im Krieg von 1877/78 an Russland verloren haben. %N%NDie Bildung dieser georgischen Freiwilligeneinheit würde uns 50 MPP kosten. %N%NMöchten Sie die Aushebung genehmigen?
<<TAG_309>>= Georgische Freiwilligeneinheit
<<TAG_310>>= Zu Kriegsbeginn wurden im Kaukasus mehrere Einheiten bestehend aus Freiwilligen gebildet, und im Januar 1915 nahm eine von ihnen Täbris in Persien ein. %N%NHierzu "JA" zu sagen könnte ratsam sein, weil dadurch die Osmanen in diesem Gebiet an Stärke gewinnen würden, was entscheidend sein könnte, sollte Russland sich dazu entschließen, hier eine starke Offensive zu starten.
<<TAG_311>>= %N%N%N%BGroßwesir %BSaid %BHalim %BPascha %N%NDie Heuschreckenplage hat die Nahrungsmittelproduktion in und um Jerusalem drastisch gesenkt. %N%NWenn wir nicht handeln, wird das Land in diesem Winter großflächig hungern müssen. Darüber hinaus würde das Ansehen unseres Reiches großen Schaden nehmen, da wir als schwach angesehen werden würden, sollten wir nichts unternehmen. %N%NDie Bereitstellung von Notrationen, die es der Bevölkerung ermöglichen würden, den Winter zu überstehen, würde uns 30 MPP kosten. %N%NWenn Sie hierzu "JA" sagen, erhält die Bevölkerung Verpflegung, wodurch eine Verschlechterung unserer nationalen Moral verhindert werden würde. Sollten wir jedoch keine Maßnahmen ergreifen ("NEIN"), werden sich viele unserer Untertanen von uns abwenden und unsere nationale Moral sinkt um 1.000 Punkte. %N%NWir empfehlen daher, "JA" zu sagen.
<<TAG_312>>= Lebensmittellieferungen für Jerusalem
<<TAG_313>>= Die riesige Heuschreckenplage, die sich im März 1915 in und um Jerusalem ereignete, verursachte verheerende Schäden, die im Herbst zu schlechten Ernten und Nahrungsmittelknappheit führten. %N%NWenn wir jetzt handeln, können wir verhindern, dass sich dies negativ auf unsere nationale Moral auswirkt. Deshalb wird empfohlen, hierzu "JA" zu sagen.
<<TAG_314>>= %N%N%N%BGroßwesir %BSaid %BHalim %BPascha %N%NEin Ausbruch von Typhus beeinträchtigt die Kampfkraft unserer Streitkräfte im Osten. %N%NDie medizinischen Einrichtungen vor Ort können die hohe Zahl an Infizierten nicht bewältigen, und wenn wir nicht handeln, wird sich daraus eine Epidemie entwickeln, die unsere Einheiten stark dezimieren wird. %N%NDie Bereitstellung zusätzlicher medizinischer Hilfe für das Gebiet würde uns 50 MPP kosten, verteilt auf 2 Runden zu je 25 MPP. %N%NWir können dadurch zwar nicht alle weiteren Fälle verhindern, aber wenn Sie sich für "JA" entscheiden, können wir das Ausmaß der Epidemie zumindest eindämmen, wohingegen Untätigkeit ("NEIN") zu viel größeren Verlusten unter unseren Streitkräften führen würde. %N%NWir empfehlen daher dringend, hierzu "JA" zu sagen.
<<TAG_315>>= Medizinische Hilfe in den Kaukasus schicken
<<TAG_316>>= 150.000 Menschen starben zwischen Oktober 1914 und Mai 1915 in der Nordosttürkei an Typhus oder der Ruhr. Die Krankenhäuser waren überfordert, und die Osmanen verloren weit mehr Männer durch Krankheit als auf dem Schlachtfeld. %N%NWenn Sie hierzu "JA" sagen, können die Auswirkungen der Typhusepidemie eingedämmt werden, wohingegen ein "NEIN" dazu führen würde, dass die osmanischen Streitkräfte weit mehr Verluste durch Krankheiten erleiden werden.
